18.06.2013 13:07
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Rohstoffe am Mittag: Ölwerte und Edelmetalle verlieren

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New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - Heute Mittag zeigt sich der Rohstoffmarkt gemischt.

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Bei den Ölwerten herrscht heute eher Zurückhaltung. Leichtes US Öl (Juli-Kontrakt) notiert bei 97,57 Dollar (-0,20 Dollar). Der Juli-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,94 Dollar 1 Cent leichter, der Juli-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 2,86 Dollar unverändert gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (Juli-Kontrakt) bei 105,27 Dollar je Barrel und damit 0,20 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (Juli-Kontrakt) notiert 0,26 Dollar je Barrel leichter bei 97,51 Dollar je Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Juni-Kontrakt) notiert 6,10 Dollar leichter bei 1.377,00 Dollar. Die Feinunze Silber (Juli-Kontrakt) notiert 0,04 Dollar leichter bei 21,72 Dollar. Die Feinunze Platin (Juli-Kontrakt) wird bei 1.431,10 Dollar (-3,70 Dollar) gehandelt.

Auch die Industriemetalle tendieren abwärts. Aluminium notiert 13,87 Dollar leichter bei 1.839 Dollar. Kupfer tendiert 55,10 Dollar leichter bei 7.031 Dollar. Nickel notiert 124,39 Dollar leichter bei 14.103 Dollar.

Die Agrarrohstoffe tendieren hingegen überwiegend aufwärts. Der Zucker-Future (Juli-Kontrakt) notiert 0,24 Dollar leichter bei 16,69 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 123,30 Dollar je Pfund 0,05 Dollar fester. Kakao (September-Kontrakt) wird bei 2.218 Dollar je Tonne 3 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (Dezember-Kontrakt) notiert 2,0 Cents fester bei 540,4 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen steigt der Juli-Kontrakt 6,8 Cents auf 687,2 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der November-Kontrakt 5,6 Cents fester bei 1.518,0 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Die japanische Industrieproduktion ist im April zum Vormonat in der revidierten Fassung um 0,9% auf 95,9 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Produktion in der Industrie um 3,4% auf 92,6.

Der ZEW Konjunkturindex für Deutschland notiert bei 38,5. Erwartet wurde der Index mit 38,1. Im Monat zuvor hatte er noch bei 36,4 gelegen. Die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands hat sich nach Angaben des ZEW auf 8,6 Zähler verringert von noch 8,9 im Monat zuvor. Die Konjunkturerwartung für die Eurozone verbesserte sich zum Vormonat um 3,0 Punkte und notiert im Berichtsmonat bei nun 30,6 Zählern. Die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verliert 2,7 Zähler auf nunmehr -79,5 Punkte.

In Deutschland ist die Zahl der Beschäftigten im zulassungspflichtigem Handwerk insgesamt im ersten Quartal diesen Jahres gegenüber dem Vorjahr um 6,5% zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Umsatz um 0,7% gesunken.

Der Gesamtumsatz im Gastgewerbe ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat im Juni um nominal 2,2% gestiegen. Real wurde jedoch ein Rückgang in Höhe von 0,4% verzeichnet. Gegenüber dem Vormonat wurde ein nominaler Umsatzanstieg in Höhe von 0,9% verzeichnet, nach noch -0,4% im Vormonat. Real entspricht dies einem Plus von 0,2%, verglichen mit -0,6% in der letzten Veröffentlichung.

Die britischen Erzeugerpreise sind im saisonbereinigten Monatsvergleich im Mai input-seitig um 0,3% gefallen. Zuvor waren sie um 2,3% gesunken. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger um 2,2% gestiegen nach -0,1% im Vormonat. Output-seitig sind die Erzeugerpreise im Monatsvergleich um gleich geblieben nach zuvor -0,2%. Auf das Jahr gesehen kletterten Sie um 1,2% nach +0,9% im Vormonat.

Der britische Verbraucherpreisindex (CPI) ist im Mai-Jahresvergleich um 2,7% gestiegen. Im Vormonat hatte er noch bei 2,4% gelegen. Erwartet worden war aktuell ein Anstieg um 2,6%. Der Einzelhandelspreisindex (RPI) ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1% gestiegen, verglichen mit 2,9% im Monat zuvor.

Laut der Association des Constructeurs Européens d´Automobiles (ACEA) sind die Kfz Neuzulassungen im Bereich der EU und der EFTA im Mai verglichen mit dem Vorjahr um 5,9% gefallen nach 1,7% im Vormonat und -10,2% im Monat davor. Im Vergleich Januar bis Mai mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum sind die Neuzulassungen bei den Pkws um 6,8% zurückgegangen.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:30 - US Verbraucherpreise Mai 14:30 - US Wohnbaubeginne Mai 14:30 - US Wohnbaugenehmigungen Mai 14:55 - US Redbook (Woche) 19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills (18.06.2013/rc/n/m)

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