23.11.2012 12:50
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Rohstoffe am Mittag: US Öl knapp über 87, Gold unter 1.734 Dollar

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten ist auch heute die Abwesenheit der meisten US Marktteilnehmer spürbar.

Die Ölwerte zeigen wenig Bewegung. Leichtes US Öl (Januar-Kontrakt) notiert bei 87,06 Dollar (-0,32 Dollar). Der Januar-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,06 Dollar 2 Cents leichter, der Januar-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 2,70 Dollar ebenfalls 2 Cents leichter gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (Januar-Kontrakt) bei 110,40 Dollar je Barrel und damit 0,15 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (Januar-Kontrakt) notiert 0,09 Dollar je Barrel leichter bei 87,09 Dollar je Barrel.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte ("Nat Gas Inventories") sind in der letzten Woche um 38 Bcf auf 3.873 Bcf zurückgegangen . In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 18 Bcf geschrumpft, im Vorjahr hatten sie bei 3.849 Bcf gelegen.

Laut der Veröffentlichung des wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 1,5 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor +1,1 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 1,5 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 0,4 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,3 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -2,5 Mio. Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) notiert 5,60 Dollar fester bei 1.733,80 Dollar. Die Feinunze Silber (Dezember-Kontrakt) notiert 0,08 Dollar fester bei 33,43 Dollar. Die Feinunze Platin (Januar-Kontrakt) wird bei 1.583,40 Dollar (-0,50 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle tendieren ebenfalls uneinheitlich. Aluminium notiert 10,06 Dollar fester bei 1.962 Dollar. Kupfer tendiert 16,91 Dollar leichter bei 7.705 Dollar. Nickel notiert 4,97 Dollar leichter bei 16.581 Dollar.

Auch die Agrarrohstoffe weisen uneinheitliche Tendenzen auf. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert 0,06 Dollar fester bei 19,70 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (März-Kontrakt) notiert bei 152,10 Dollar je Pfund 1,36 Dollar leichter. Kakao (März-Kontrakt) wird bei 2.472 Dollar je Tonne 4 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (Dezember-Kontrakt) notiert 0,4 Cents leichter bei 740,6 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen notiert der Dezember-Kontrakt 1,0 Cents fester bei 846,2 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der März-Kontrakt 0,4 Cents fester bei 1.394,0 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland notiert für November bei 101,4. Im Vormonat hatte er noch bei 100,0 gestanden. Erwartet wurde er hingegen im Bereich 99,5. Der Index für die Geschäftslage notiert bei 108,1 nach zuvor 107,2 und erwarteten 106,3. Der Index zur Geschäftserwartung liegt nun bei 95,2 nach 93,2 im letzten Monat. Die Erwartung hatte hier im Bereich 93,2 gelegen.

Das deutsche saison- und kalenderbereinigte Quartalswachstum liegt bei +0,2% nach +0,3% im Vorquartal und +0,5% im Quartal davor.

Im Monats-Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Deutschland im September zum Vorjahr um 2,4% auf 739.000 gefallen, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ist gleichzeitig um 8,8% auf 80,9 Mio. Stunden zurückgegangen. Der Gesamtumsatz ist in gleicher Zeit um 2,7% gesunken und betrug im Berichtsmonat 8,8 Mrd. Euro, während der Index des Auftragseingangs um 3,8% auf 106,5 gefallen ist (2005 = 100). Im Jahr 2012 von Januar bis September ist die Beschäftigtenzahl um 1,1% auf durchschnittlich 724.000 gesunken, während die geleisteten Arbeitsstunden um 4,3% auf 654,4 Mio. gefallen waren. Der Gesamtumsatz ging bis dahin um 1,0% auf 65,8 Mrd. Euro nach oben, der Index des Auftragseingangs stieg um 3,8% auf im Durchschnitt 108,2.

Der französische Vertrauensindex für November notiert bei 88 nach zuvor noch 85 . Erwartet wurde der Index mit 86 Zählern.

Der österreichische Produktionsindex sinkt im Vergleich zum Vormonat um 1,6%. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nimmt der Index um 2,3% zu.

Die spanischen Erzeugerpreise sind im Berichtsmonat um 0,1% zum Vormonat gefallen nach zuletzt ebenfalls -0,1%. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Index um 3,5%, nach zuvor 3,8%.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:30 - CA Verbraucherpreise Oktober 15:00 - BE Geschäftsklimaindex November 19:00 - US Aktienmarkt Handelsende 20:00 - US Anleihemarkt Handelsende 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (23.11.2012/rc/n/m)

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