23.06.2013 07:00
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Erdöl: Angst vor einer Eskalation

Erdöl: Angst vor einer Eskalation
Rohstoffe im Blick
Die von mehreren Regierungen angekündigten Waffenlieferungen an syrische Rebellen haben die Ölpreise vergangene Woche zwischenzeitlich stark steigen lassen.
€uro am Sonntag

Ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI verteuerte sich auf bis zu 100 US-Dollar. Auch wenn die ­Notierungen aufgrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten im Wochenverlauf unter Druck gerieten, dürfte Syrien ein möglicher Preistreiber bleiben. Denn eskaliert der Konflikt, gefährdet das die Ölversorgung aus dem Nahen Osten.

Zudem sorgt die in den USA sich weiter erholende Konjunktur für steigende Nachfrage. Die Lagerbestände sind gesunken, gleichzeitig erhöht sich im Sommer die Raffi­nerieauslastung. Wegen verstärkter Bau-, Reise- und Produktionstätigkeiten wird ebenfalls mehr Kraftstoff benötigt.

Anleger können mit einem Zertifikat auf die Ölsorte Brent (ISIN: DE 000 SG2 6EK 0) von einem steigenden Ölpreis profitieren. Fällt der Preis bis 20. Dezember nicht unter die Barriere von 85 Dollar (Sicherheitspuffer aktuell 19,6 Prozent), erhalten Anleger eine Rückzahlung entsprechend einem Ölpreis von 156 US-Dollar. Macht eine Rendite von gut 13 Prozent. Fällt der Preis unter die Marke, drohen Verluste. (Redaktion Euro am Sonntag)

Bildquellen: Sukpaiboonwat / Shutterstock.com
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