Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 111,94 US-Dollar. Das waren 53 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 51 Cent auf 92,61 Dollar.
"Die Ölpreise sind zuletzt sehr stark gestiegen, und wir sehen jetzt leichte Gewinnmitnahmen", sagte ein Rohstoffexperte von CMC Markets. Am Vortag hatten die Preise für US-Rohöl und Brentöl nach dem Kompromiss im US-Haushaltsstreit jeweils den höchsten Stand seit Mitte Oktober erreicht. Die Anleger warten zudem auf die neusten Daten zu den US-Ölreserven. Wegen der Feiertage werden die offiziellen Daten der US-Regierung erst am Freitag veröffentlicht.
Im weiteren Handelsverlauf dürften Daten vom US-Arbeitsmarkt am Nachmittag in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Die Anleger versprechen sich von den Daten wichtige Hinweise auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der am Freitag veröffentlicht wird.
Unterdessen legte der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zuletzt kräftig zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 108,96 US-Dollar. Das waren 1,17 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX)
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