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01.02.2012 13:26

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Der Goldpreis strebt wieder nach vorne


Die Rekordrallye des Goldpreises im letzten Jahrzehnt scheint sich in diesem und im nächsten Jahr fortsetzen zu können.

Der Goldpreis hat sich Ende letzter Woche erneut über die Schwelle von 1.700 US-Dollar je Feinunze bewegt. Am Freitag notierte das Edelmetall im Hoch bei ca. 1.740 US-Dollar. Grund dürfte die Ankündigung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sein, ihre Niedrigzinspolitik auch in den kommenden Jahren fortzusetzen. Die Entscheidung läuft auf eine Erweiterung der Geldmenge und damit auf eine schnellere Inflation hinaus. Möglich ist daher eine weitere Verteuerung von Gold. Ein Rückblick: Das Edelmetall profitierte zwischen Januar und August von der sich weiter verschärfenden Schuldenkrise und einem möglichen Ausfall der amerikanischen Staatsanleihen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2011 geriet die seit Jahren anhaltende Goldpreisrallye jedoch ins Stocken. Nachdem der Preis für eine Feinunze Gold im Sommer ein Allzeithoch jenseits der 1.900 US-Dollar Marke verzeichnet hatte, korrigierte er bis zum Jahresende bis in den Bereich von 1.550 US-Dollar.

Seit dem Jahresbeginn 2012 geht es mit dem Goldpreis jedoch wieder deutlich nach oben. Nach Meinung zahlreicher Experten könnte die Korrekturphase des Goldpreises nun vorüber sein, sodass der Goldpreis 2012 oder zu Jahresbeginn 2013 über die Marke von 2.000 US-Dollar je Feinunze klettern wird.

Wenn man sich den Kursverlauf des Goldpreises der letzten Monate betrachtet, dann erkennt man, dass sich die Notierungen seit etwa einem halben Jahr, trotz sehr hoher Kursschwankungen, innerhalb einer Bandbreite von 1.600 bis 1.900 US-Dollar seitwärts bewegen. Anleger, die für den Goldpreis auch in den kommenden Monaten leichte Kursschwankungen erwarten, könnten zur Umsetzung ihrer Markterwartung auf Inline Optionsscheine setzen. Bei den Inline-Optionsscheinen existieren eine obere und eine untere KO-Barriere. Wenn der Preis des Basiswertes während der gesamten Laufzeit des Optionsscheines weder die obere noch die untere Barriere berührt oder durchkreuzt, dann wird der Optionsschein am Ende seiner Laufzeit mit zehn Euro zurückbezahlt. Im Falle der Schwellenverletzung führt die Investition nahezu zum Totalverlust, da ein Inline-Optionsschein dann mit 0,001 Euro getilgt wird.

Die Société Générale hat nun für eine Produktinnovation gesorgt: Der Trend Inline-Optionsschein auf Gold ähnelt einem normalen Inline-Optionsschein.

Die KO-Barrieren der klassischen Inline-Optionsscheine verbleiben während der gesamten Laufzeit unverändert. Beim Trend Inline-Optionsschein erhöhen sich die beiden Barrieren am Beginn jeder Handelswoche.

Diese Vorgangsweise soll dafür sorgen, dass sich die obere KO-Barriere bei einem Anstieg des Goldpreises nicht allzu schnell annähert, wie dies bei einem Inline-Optionsschein mit starren Barrieren der Fall wäre. Somit spricht der Trend Inline-Optionsschein jene Anleger an, die für die Dauer der Laufzeit des Optionsscheines von einer Entwicklung des Goldpreises mit aufwärts gerichteter Tendenz ausgehen. Der Trend Inline-Optionsschein auf eine Feinunze Gold (WKN: SG2UUU), finaler Bewertungstag 30.07.2012, ist mit einer unteren KO-Barriere von aktuell 1.485 US-Dollar und der oberen KO-Barriere bei 2.060 US-Dollar ausgestattet. Zu Beginn jeder Handelswoche werden sowohl die untere als auch die obere Barriere um jeweils fünf US-Dollar angehoben. Somit werden sich die Barrieren innerhalb der nächsten 27 Wochen andauernden Laufzeit des Scheines kontinuierlich um weitere 130 US-Dollar anheben. Bei einem Preis von 1.728 US-Dollar je Feinunze Gold konnte der Trend Inline Optionsschein zu 4,95 Euro erworben werden. Verletzt der Goldpreis bis zum Bewertungstag weder die obere noch die untere Barriere, so wird der Optionsschein am 06.08.2012 mit zehn Euro getilgt. Berührt der Goldpreis hingegen eine der beiden Barrieren, dann wird der Trend Inline Optionsschein mit dem Minimalwert von 0,001 Euro fünf Bankarbeitstage nach diesem Ereignis zurückbezahlt.

Andreas Kotula ist Zertifikate-Experte bei Société Générale. Er ist zuständig für das Marketing von Zertifikaten und Optionsscheinen sowie von Lyxor Exchange Traded Funds (ETFs).

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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