11.12.2012 06:00
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USA im Schweinezyklus

Schweinefleisch wird knapp
Schweinefleisch wird knapp
Agrarrohstoffe: Die Preise für das Borstenvieh steigen. Rosige Aussichten für Anleger.
€uro am Sonntag

von Marc Hofmann, Euro am Sonntag

Es war kein gutes Jahr für US-Schweinebauern. Die katastrophale Dürre ließ das Futter der Tiere auf den Feldern verdorren. Die Landwirte mussten deshalb teuren Importmais zukaufen, wodurch die Mastkosten explodierten. Ab Mai erlitten US-Viehzüchter einen Verlust von im Schnitt 54 Dollar je verkauftem Tier. Notschlachtungen waren unvermeidlich.

Doch mittlerweile rächt sich das Blutbad: Durch den Massenexodus sind Schweine knapp geworden. Gemäß Daten des US-Landwirtschaftsministeriums wurden in der Woche zum 16. November nur 28.800 Ferkel in die Schlachthöfe geliefert. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 63.700 Tiere. An der Terminbörse in Chicago (CME) sorgt die Verknappung bereits für steigende Preise. So kostet das Schwein zur Lieferung im Mai 2013 rund 99 US-Cent je Pfund im Vergleich zu 85 Cent zum Liefertermin Dezember 2012. Das Jahrestief vom September bei 71 Cent je Pfund scheint damit überwunden. Da es im Schnitt sechs Monate dauert, bis das Borstenvieh Schlachtreife erreicht, wird sich das Angebot vermutlich nur langsam erholen. Das sollte die Preise vorerst stützen.

Anleger, die daher auf steigende Notierungen wetten möchten, können zum Beispiel auf das endlos laufende Partizipationszertifikat der HVB (ISIN: DE 000 HV3 MSW 0) setzen. Das Papier bildet den Lean Hogs Future (Schweinepreiskontrakt) der Rohstoffbörse Chicago im Verhältnis eins zu eins ab.

Bildquellen: Stefan Schwarz/Pixelio
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