von Jörg Bernhard
Marktakteure befürchten, dass es sturmbedingt zu massiven Stromausfällen kommen wird. Weil viele Elektrizitätswerke in dieser Region mit Erdgas betrieben werden, könnte die Gasnachfrage einen empfindlichen Rückschlag erleiden. Die gelagerten Gasreserven bewegen sich in den USA hingegen weiterhin über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Je schlimmer der Sturm ausfällt, desto stärker fällt daher das Überangebot aus.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Gaspreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Henry-Hub-Erdgas (Dezember) um 0,001 auf 3,725 Dollar pro mmBtu.
Silber: Großspekulanten ziehen sich zurück
Edelmetalle haben in den vergangenen Wochen erheblich an verloren eingebüßt. Laut aktuellem COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC gab es bei der Anzahl offener Silber-Kontrakte (Open Interest) im Berichtszeitraum einen leichten Rückgang von 141.405 auf 140.643 Futures (-0,7 Prozent) zu beklagen. Die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer wie kleiner Spekulanten bekam allerdings einen stärkeren Dämpfer. Sie reduzierte sich nämlich von 57.094 auf 55.499 Kontrakte (-2,8 Prozent). Dies war in erster Linie auf die wachsende Skepsis der Großspekulanten (Non-Commercials) zurückzuführen. Sie reduzierten ihre Netto-Long-Position von 40.128 auf 38.136 Kontrakte (-5,0 Prozent), während bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) sogar ein Anstieg von 16.966 auf 17.363 Futures (+2,3 Prozent) verzeichnet worden war.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Dezember) um 0,006 auf 32,03 Dollar pro Feinunze.
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