von Jörg Bernhard
Mit der Zahl offener Kontrakte, dem sogenannten Open Interest, ging es ebenfalls bergauf, Er zog in der Zeit vom 29. Januar bis 5. Februar von 148.532 auf 151.512 Kontrakte (+2,0 Prozent) an. Bei der kumulierten Netto-Long-Position großer und kleiner Spekulanten kam es zu einem Anstieg von 50.267 auf 51.946 Futures (+3,3 Prozent). Noch ausgeprägter war der Optimismus zuletzt Mitte Dezember. Die wachsende Zuversicht war sowohl bei Großspekulanten (Non-Commercials) als auch bei Kleinspekulanten (Non-Reportables) zu beobachten. Während bei den Kleinspekulanten ein Anstieg der Netto-Long-Position von 15.463 auf 16.085 Kontrakte (+4,0 Prozent) registriert worden war, kletterte sie bei den Großspekulanten von 34.408 auf 35.861 Futures (+3,7 Prozent).
Am Montagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit leicht anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (März) um 0,049 auf 31,49 Dollar pro Feinunze.
Mais: Seitwärtstrend hält an
Am Freitag veröffentlichte das US-Landwirtschaftsministerium seinen Monatsbericht zur Lage am Maismarkt. Hier prognostizieren die Agrarexperten ein zunehmendes Angebot bei zugleich nachlassender Nachfrage – keine gute Ausgangslage für steigende Preise. So revidierte man die für Ende Mai erwarteten Lagermengen gegenüber der bisherigen Prognose um fünf Prozent nach oben, auf 632 Millionen Scheffel. Zugleich kürzten die Agrarexperten die erwartete Nachfrage nach US-Mais um 5,3 Prozent gegenüber ihrem Update vor vier Wochen und begründeten dies mit geringem Interesse aus dem Ethanolsektor und der Viehwirtschaft.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Maispreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Mais um 3,20 auf 705,60 US-Cents pro Scheffel.
Die Top- und Flop-Rohstoffe im letzten Jahr
Platz 36: Kaffee
-35,24% (2011: 15. Platz)
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