von Jörg Bernhard
So nähert sich der Silberpreis mehr und mehr seiner bei 31 Dollar verlaufenden Unterstützung. Sollte sie verletzt werden, würde sich erhebliches Abwärtspotenzial eröffnen. Das erhöhte Risiko kommt auch durch die gestiegene Volatilität zum Ausdruck. Die historische 20-Tage-Volatilität legte seit Mitte Oktober von 17 auf mittlerweile 30 Prozent zu. Mit dieser Risikokennzahl übertrifft der Silberpreis die anderen Edelmetalle um Längen. Investoren sollten deshalb dem Edelmetall im eigenen Portfolio nicht zu viel Gewicht einräumen. Vergessen sollten sie es aber auch nicht.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (März) um 0,074 auf 31,19 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Datenflut in den USA
Am Nachmittag hat der Konjunkturkalender in den USA einige Highlights im Programm. Neben den gewohnten wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) stehen zeitgleich noch die endgültigen BIP-Zahlen für das dritte Quartal zu Bekanntgabe an. Um 16.00 Uhr geht es dann mit den Novemberverkäufen existierender US-Eigenheime und dem Konjunkturausblick der Philadelphia Fed (Dezember) weiter. Letzterer soll sich laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten von minus 10,7 auf minus 2,0 Zähler erholt haben. „Echter Optimismus“ sieht sicherlich anders aus.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,46 auf 89,52 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,51 auf 109,85 Dollar zurückfiel.
Bildquellen: Julian Mezger