05.11.2012 15:17
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Silber: Charttechnisch angeschlagen

Silber: Charttechnisch angeschlagen
Silber und Rohöl

Die markante Goldpreisschwäche ging auch am „kleinen Bruder Silber“ nicht spurlos vorüber und führte zu einem Bruch der bei 32 Dollar verlaufenden Unterstützung.

von Jörg Bernhard

Bei Silber haben gute Konjunkturdaten aber auch ihren Reiz, schließlich wird das Edelmetall in hohem Maße auch in diversen Industrien stark nachgefragt. Derzeit werten aber die Marktakteure die gesunkenen Chancen auf geldpolitische Lockerungsmaßnahmen durch die Fed eher als Verkaufsgrund. An den Terminmärkten ließ vor allem unter den Großspekulanten der Optimismus spürbar nach. Laut aktuellem COT-Report reduzierte sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) in der Woche zum 30. Oktober von 38.136 auf 36.217 Futures (-5,0 Prozent). Aus charttechnischer Sicht rutschte der Silberpreis unter die bei 32 Dollar verlaufende Unterstützungszone. Timingindikatoren wie der Relative-Stärke-Index (RSI) nähern sich mit aktuell 33 Prozent der überverkauften Zone. Ein RSI-Kaufsignal würde entstehen, wenn die 30-Prozent-Marke von unten nach oben überwunden wird.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Silberpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Dezember) um 0,148 auf 31,05 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Abwartende Haltung

Die Unsicherheit bezüglich des weiteren Schicksals Griechenlands sowie des Wahlausgangs in den USA haben die Akteure an den Energiemärkten eine abwartende Haltung einnehmen lassen. Der gegenüber dem Euro starke Dollar bremste den Ölpreis ebenfalls aus, schließlich verteuert sich dadurch der fossile Energieträger für europäische Nachfrager.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,04 auf 84,82 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,54 auf 105,14 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Julian Mezger

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