25.06.2012 08:10

Senden
SILBER UND ROHÖL

Silber: Nahe am 19-Monatstief



Silber: Nicht mehr ganz so stark gefragt
Silber leidet derzeit doppelt: Zum einen, weil sich die weltweiten Konjunkturperspektiven zusehends eintrüben und zum anderen, weil es bei Finanzinvestoren aus der Mode gerät.

von Jörg Bernhard

Die Hälfte des weltweiten Silberangebots kommt in diversen Industriesektoren zum Einsatz. Weil die Eurokrise immer mehr zu einer globalen Konjunkturschwäche mutiert, geriet der Silberpreis seit Ende März massiv unter Druck und stürzte von 37 Dollar auf aktuell 27 Dollar ab, den tiefsten Stand seit 19 Monaten. Hier verläuft aus charttechnischer Sicht eine wichtige Unterstützungszone. Im September und Dezember vergangenen Jahres drehte das Edelmetall hier wieder signifikant nach oben. An den Terminmärkten dominieren derzeit ebenfalls die Molltöne. Dies belegte der am Freitag veröffentlichte COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC. Vor allem Kleinspekulanten fuhren ihre Netto-Long-Positionen (optimistische Markterwartung) deutlich zurück. Und da die Markterhebung auf den Daten vom Dienstag basierten, war hier die Enttäuschung über die geringe Bereitschaft der Fed zu Stützungsmaßnahmen noch gar nicht eingepreist.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Juli) um 0,164 auf 26,825 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Rebound möglich

Weil der Ölpreis auf trübe Konjunkturperspektiven besonders sensibel reagiert, geriet er seit Ende Februar besonders heftig unter die Räder. Die US-Sorte WTI verlor seither 107,86 Prozent und die Nordseemarke Brent 119,60 Prozent an Wert. Dieser Preissturz hat dazu geführt, dass beide Futures mit Blick auf den Timingindikator RSI in der überverkauften Zone notieren, was bei einem Überwinden der 30-Prozent-Marke erhebliches Reboundpotenzial eröffnen würde. Bedingung hierfür: Die Eurokrise sollte nicht weiter eskalieren.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,48 auf 80,24 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,45 auf 91,43 Dollar anzog.

Bildquellen: Julian Mezger

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Schlotterknie schrieb:
Wertung: 1/5

26.06.2012 22:59:57

%Die US-Sorte WTI verlor seither 107,86 Prozent und die Nordseemarke Brent 119,60 Prozent an Wert.%

-119,60% Soso... Das bedeutet ich bekomme ab sofort Geld wenn ich Öl kaufe? Sehr interessant.

Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Rohstoffe in diesem Artikel

Ölpreis (Brent)109,800,00
0,00
Ölpreis (WTI)103,690,00
0,00
Silber19,64-0,01
-0,05

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.294,90-5,90
-0,45
Kupfer6.599,85-27,65
-0,42
Ölpreis (WTI)103,690,00
0,00
Silber19,64-0,01
-0,05
Super Benzin1,50-0,00
-0,13
Weizen217,00-4,25
-1,92

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren39,59
0,0
5g Goldbarren163,51
0,0
10g Goldbarren316,74
0,0
1 Uz Goldbarren968,32
0,0
Krügerrand983,87
0,0
Britannia992,01
0,0
Maple Leaf979,90
0,0
American Eagle990,06
0,0
Zum Edelmetallshop

ANZEIGE

Die Zahl der Beschwerden von Privatversicherten über ihre Krankenkasse ist 2013 leicht gesunken. Wie Zufrieden sind Sie mit Ihrer Krankenkasse?
Ich gehöre zu denen die sich beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) beschwert haben.
Ich war im letzten Jahr unzufrieden, habe mich aber nicht beschwert.
Ich hatte keine Probleme mit meiner Versicherung
Abstimmen

Anzeige