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14.01.2013 08:10

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SILBER UND ROHÖL

Silber: Spekulanten werden vorsichtiger



Silber: Spekulanten werden vorsichtiger
Zum fünften Mal in Folge nahm bei Silber-Futures laut aktuellem COT-Report der Optimismus der spekulativen Marktakteure ab.

von Jörg Bernhard

So wurde bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten für den Zeitraum vom 31. Dezember bis 8. Januar ein Rückgang von 45.336 auf 41.265 Kontrakte (-9,0 Prozent) gemeldet. Besonders signifikant war die Skepsis der Kleinspekulanten (Non-Reportables) gewachsen, wo sich die Netto-Long-Position von 16.149 auf 13.171 Futures (-18,4 Prozent) reduziert hatte. Bei den Großspekulanten (Non-Commercials) gab es im Vergleich dazu einen relativ moderaten Rückgang von 29.187 auf 28.095 Futures (-3,7 Prozent) zu beobachten. Der Start in die neue Handelswoche verlief bislang relativ stabil. Aus charttechnischer Sicht ist es wichtig, dass die seit Mitte Dezember zu beobachtende Bodenbildung im Bereich von 30 Dollar erfolgreich abgeschlossen wird. Gelingt dies nicht droht ein Absturz in die Zone von 28 Dollar oder tiefer.
Am Montagvormittag präsentierte sich Silber mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (März) um 0,277 auf 30,685 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Wichtige Konjunkturdaten vor der Tür

Die neue Handelswoche ist „gespickt“ mit wichtigen Konjunkturterminen. Neben den arrivierten Wirtschaftsregionen Europa und USA stehen auch wichtige Hinweise zur Lage der chinesischen Wirtschaft zur Bekanntgabe an. Von Dienstag bis Donnerstag erwartet die Marktakteure eine regelrechte Flut an wichtigen Konjunkturdaten. Am morgigen Dienstag dürfte ein wichtiger Index zum europäischen Geschäftsklima bzw. Konsumlaune sowie Einzelhandelsumsätze und Arbeitslosenzahlen für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen, während in den USA vor allem die Einzelhandelsumsätze für Dezember für Spannung sorgen dürften. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich im Vergleich zum Vormonat das Wachstum von plus 0,3 auf plus 0,2 Prozent verlangsamt haben.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,64 auf 94,20 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,44 auf 111,08 Dollar anzog.

Bildquellen: Julian Mezger

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