EMFIS.COM - Vancouver 10.02.2012 (www.emfis.com)
Auch der kanadische Edelmetall-Produzent Silvercorp Metals wartete unlängst mit seinen Quartals-Ergebnissen auf. Sehr erfreulich anzumerken ist, dass der Konzern ein deutliches Umsatz-Plus im dritten Vierteljahr des Fiskaljahrs 2011/2012 verzeichnen konnte. Wie die Gesellschaft mitteilte, stiegen die Erlöse im dritten Quartal um ansehnliche 19 Prozent an. Setzten die Kanadier im Vorjahres-Zeitraum noch 51,8 Millionen
Dollar um, so erzielte das Unternehmen im Dezember-Quartal einen Umsatz in Höhe von 61,9 Millionen Dollar. Einbußen musste Konzern allerdings beim Netto-Gewinn hinnehmen: Belief sich dieser im dritten Vierteljahr des Fiskaljahres 2010/2011 noch auf 29,1 Millionen Dollar, konnte die Gesellschaft im genannten Zeitraum lediglich einen Netto-Gewinn in Höhe von 20 Millionen Dollar erzielen. Leicht rückläufig war auch der Cashflow des Unternehmens. Betrug dieser im Vorjahres-Zeitraum noch 32,2 Millionen Dollar, so belief sich dieser im dritten Vierteljahr auf nunmehr 31,69 Millionen Dollar.
Silber-Output stagniert, Gold-Ausstoß explodiert Bemerkenswert ist der gestiegene Umsatz vor allem vor dem Hintergrund des tendenziell stagnierenden Ausstoßes speziell im Bereich Silber. Der Konzern förderte im genannten Zeitraum 1,55 Millionen Feinunzen Silber, was einem Anstieg von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Quartal entspricht. Die Gold-Förderung des Konzerns erfuhr einen wesentlich deutlicheren Anstieg: Um 256 Prozent erhöhte sich die Produktion des Metalls der Könige. Allerdings wurden im dritten Quartal 2011/2012 insgesamt lediglich 2.879 Feinunzen
Gold produziert, daher relativiert sich die enorme prozentuale Steigerung sehr schnell.
Die
Aktie von Silvercorp Metal ist nach der Kurs-Halbierung seit Frühjahr 2011 mit einem einstelligen Kurs/Gewinn-Verhältnis recht günstig bewertet. Mutige Anleger, die von steigenden Silberpreisen ausgehen, können sich die Aktie daher ungeachtet der stagnierenden Produktionsmenge durchaus etwas näher ansehen, vor allem nachdem der Support bei rund fünf Euro mehrfach verteidigt werden konnte.