27.01.2013 14:41
Bewerten
(0)

Süßsaure Stimmung: Teure Rohstoffe ärgern Süßwarenbranche

    KÖLN (dpa-AFX) - Nougat mit Salznote, Salmiak-Schokolade oder Apfelpürree-Bonbons: Die weltgrößte Süßwarenmesse ISM ist am Sonntag in Köln mit vielen neuen Geschmacksvariationen und Produkten speziell für Allergiker an den Start gegangen. In Köln zeigen gut 1.400 Aussteller aus 67 Ländern vier Tage lang ihre Trends für das laufende Jahr. Die Hersteller sind nach sinkenden Exporten und wegen deutlich steigender Preise für Rohstoffe wie Zucker, Mehl und Fetten unter Druck. Auch auf den Handel und den Endverbraucher kommen in diesem Jahr nach Branchenangaben Preissteigerungen zu.
Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

 

    Unter den Neuheiten sind diesmal zahlreiche laktose- und glutenfreie Süßigkeiten und Knabberartikel. Zudem präsentieren die Hersteller aus aller Welt kalorienreduzierte, vegane und vegetarische Produkte. Punkten wollen sie beim Verbraucher auch mit ungewöhnlichen Kombinationen wie Nougat mit salziger Note, Salmiak-gepuderter Schokolade, Gemüse-Chips, Bonbons mit Apfelpüree oder Pralinen, die auf der Zunge prickeln.

 

    Deutschland gehört weltweit neben den USA, Großbritannien und den Niederlanden zu den Staaten, in denen am meisten Süßwaren verzehrt werden. 2012 futterte der Bundesbürger im Durchschnitt knapp 32 Kilogramm Schokolade, Fruchtgummi, Eis, feine Backwaren und salzige Snacks. Die Gesamtproduktion hierzulande verringerte sich dennoch leicht auf knapp 3,8 Millionen Tonnen und einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro.

 

    Grund für das Minus sind die wichtigen Exporte, die erstmals seit 2005 sanken - laut Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie um vier Prozent auf knapp 1,7 Millionen Tonnen. Als Ursache nennen die Hersteller stark steigende Rohstoffpreise in der EU, die zu einer Schwächung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit führten.

 

    Der Verbraucher konnten sich 2012 zwar über die europaweit niedrigsten Preise für Süßwaren freuen, in diesem Jahr rechnet die Branche aber mit einem Anstieg. Der Handel hatte 2012 noch einen Umsatzzuwachs von 2,5 Prozent auf zehn Milliarden Euro verbucht. Die für die Industrie kritische Rohstoffsituation werde aber 2013 auch Handel und Verbraucher erreichen - und das schlägt sich im Preis nieder, prognostiziert der Handelsverband Deutschland HDE.

 

    Partnerland der 43. Internationalen Süßwarenmesse ist Russland, einer der wichtigsten Absatzmärkte Deutschlands außerhalb der EU. Die Süßwarenindustrie ist die drittgrößte Branche der Ernährungsindustrie mit derzeit 220 Herstellern und 49.000 Beschäftigten - nach einem Rückgang um 500 Mitarbeiter im vergangenen Jahr./wa/DP/he

 

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.238,83-2,05
-0,17%
Kupferpreis5.962,393,31
0,06%
Ölpreis (WTI)47,410,32
0,68%
Silber16,290,01
0,05%
Super Benzin1,30-0,00
-0,23%
Weizen171,250,25
0,15%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,01
-0,1
5g Goldbarren190,01
-0,2
10g Goldbarren368,54
-0,2
1 Uz Goldbarren1.109,89
-0,2
Krügerrand1.119,62
-0,2
Maple Leaf1.119,62
-0,2
American Eagle1.127,72
-0,2
zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX im Plus -- EZB: Leitzins bleibt "auf längere Zeit" unverändert -- SAP hebt Umsatzausblick an -- ADVA kämpft mit starkem Wettbewerb -- Hella steigert Ergebnis -- Amex, Alcoa im Fokus

Wallet geplant: Retten Bitcoins Naga? T-Aktie profitiert von guten Zahlen und Zielen der US-Tochter T-Mobile US. KRONES bekräftigt nach starkem Quartal die Jahresprognose. Hella legt im abgelaufenen Geschäftjahr weiter zu. ABB enttäuscht bei Umsatz und Ergebnis.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
CommerzbankCBK100
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
Lufthansa AG823212
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
Allianz840400
SAP SE716460
Amazon906866
ADVA SE510300
Siemens AG723610
BASFBASF11