06.05.2013 07:36
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Ölpreise legen zu

Syrienkonflikt treibt Preis
Die Ölpreise haben am Montag weiter zugelegt. Händler nannten insbesondere die Furcht vor einer Ausweitung des Bürgerkriegs in Syrien.
Anlass waren mehrere Luftschläge Israels vom Wochenende. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete im frühen Handel 104,86 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 85 Cent auf 96,46 Dollar.

Der Syrien-Konflikt droht sich auf die ölreiche Region des Nahen und Mittleren Ostens auszuweiten. Nach Medienberichten griffen israelische Kampfflugzeuge am Sonntag ein militärisches Entwicklungszentrum nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus an. Ziel des Luftschlags soll eine Lieferung iranischer Raketen an die libanesische Hisbollah-Miliz gewesen sein.

Die syrische Seite sprach von einer "Kriegserklärung" und drohte mit Vergeltung. Israel rüstete sich für mögliche Gegenangriffe und verlegte Flugabwehrraketen an seine Nordgrenze.

SINGAPUR (dpa-AFX) - /bgf/zb

Bildquellen: Huyangshu / Shutterstock.com
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Mit den Futures auf WTI und Brent ging es am Donnerstag steil bergauf - unter fundamentalen Aspekten scheint die Zeit für eine Entwarnung aber noch nicht reif zu sein.
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