Die Ängste und Sorgen der Deutschen, was den Ausgang der Euro-Krise angeht und die Kosten zu ihrer Bewältigung, haben in den vergangenen Monaten zu einer Diskussion über die im Ausland lagernden Goldreserven der Bundesbank geführt - mit einem erstaunlichen Ergebnis: Auf Druck des Bundesrechnungshofs holt die Bundesbank in nächster Zeit 150 Tonnen Gold nach Hause, die derzeit in den USA lagern.
Die Aufregung um das Bundesbank-Gold - insgesamt sind es knapp 3.400 Tonnen - ist rein menschlich verständlich, schließlich ist es rund 133 Milliarden Euro wert. Zudem stellt es einen nicht unbeträchtlichen Teil der deutschen Devisenreserven dar. Ökonomen sind aber sicher, dass Geld heutzutage völlig ohne eine Golddeckung auskommt. Alle Ökonomen? Nein, nicht alle. Eine kleine Gruppe von Experten ist anderer Ansicht. Und die sorgt sich natürlich besonders um den Verbleib des Bundesbank-Goldes.
Ihr wohl bekanntester Vertreter ist der Frankfurter Ökonom Thorsten Polleit. Polleits Wort gilt in Währungsfragen etwas. Schon als er Deutschland-Chevolkswirt von ABN Amro und Barclays Capital war...Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
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