von Jörg Bernhard
Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA und China haben dem fossilen Energieträger einen ordentlichen Schub nach oben verliehen. Doch mittlerweile wird die Luft dünner, insbesondere aus charttechnischer Sicht. So stieß zum Beispiel der Timingindikator Relative-Stärke-Index am gestrigen Donnerstag in die überkaufte Zone vor und notierte zeitweise über der Marke von 70 Prozent. Im vergangenen Jahr gelang ihm dies dreimal, danach ging es dann aber regelmäßig bergab. Aus fundamentaler Sicht herrscht derzeit vor allem in den USA ein massives Überangebot, was vor allem der deutlich gestiegenen Förderung von Schieferöl in Nordamerika zu verdanken ist. Da in der kommenden Woche Konjunkturdaten zur Veröffentlichung anstehen, die keinen sonderlich starken Bezug zu den Energiemärkten haben. Von dieser Seite könnten daher so langsam die Argumente ausgehen und Platz machen für eine gesunde Konsolidierung.
Stopp-Loss bei 96,50 Dollar setzen
Mit dem von der Société Générale emittierten Turbo Optionsschein Open End auf WTI-Rohöl (WKN: VT1K7Z) kann bei einer unbegrenzten Laufzeit derzeit eine Hebelchance von 4,3 erzielt werden. Sowohl der Basispreis als auch der Knock-Out-Level ist aktuell bei 118,16 Dollar angesiedelt. Von dieser Marke ist der WTI-Future derzeit über 22 Prozent entfernt. Zur Begrenzung potenzieller Kursverluste bietet sich das Setzen einer Stopp-Loss-Marke im Bereich von 96,50 Dollar an (aktuell: 95,36 Dollar).
Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.
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