von Jörg Bernhard
An den Energiemärkten herrscht bezüglich der künftigen Richtung des Ölpreises ein hohes Maß an Unsicherheit. Die in den vergangenen Wochen veröffentlichten Konjunkturdaten fielen sehr uneinheitlich aus und waren weder "richtig schlecht" noch "richtig gut". Weil der Brandherd Mittlerer Osten noch nicht gelöscht ist, können die geopolitischen Risiken jederzeit wieder zunehmen und den Ölpreis deutlich nach oben treiben. Bis dato ist aber vor allem der US-Markt eher über- als unterversorgt. Der jüngste Wochenbericht des US-Energieministeriums brachte dies wieder einmal ans Licht. Bei den gelagerten Ölmengen gab es einen Anstieg um 2,9 Millionen Barrel zu vermelden, während die Benzinvorräte gegenüber der Vorwoche um 1,7 Millionen Barrel zulegten. Vor diesem Hintergrund braucht man sich angesichts der mauen Konjunkturlage keine Sorgen um die Versorgungssicherheit machen. Fazit: Ein Kurssprung nach oben scheint beim Ölpreis weniger wahrscheinlich zu sein als eine technische Korrektur in tiefere Kursregionen. Mit dem nachfolgend aufgeführten exotischen Optionsschein erzielen Anleger eine attraktive Rendite, falls Brent-Rohöl bis zum 8. März 2013 zu keinem Zeitpunkt die Marke von 130 Dollar verletzt.
Stay-Low-Optionsschein bietet 30-Prozent-Chance
Mit dem von der Société Générale emittierten Stay-Low-Optionsschein auf Brent-Rohöl (WKN: SG3LHT) können Anleger im Falle einer unterstellten endfälligen Tilgung von zehn Euro pro Schein maximal 30,7 Prozent verdienen, falls bis zum 8. März 2013 die obere Barriere (130,00 Dollar) unverletzt bleiben sollte. Sobald der KO-Level berührt wird, verfällt der Schein wertlos. Derzeit ist der Risikopuffer mit über 15 Prozent recht komfortabel bemessen. Sollte sich der Ölpreis weiterhin der Barriere von 130,00 Dollar annähern, ermäßigt sich im Gegenzug der Wert des Stay-Low-Optionsscheins sukzessive.
Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.
Bildquellen: Leo Francini / Shutterstock.com