von Jörg Bernhard
In den vergangenen elf Jahren schaffte Gold stets eine positive Performance. Auch der Januar verlief mit einem Plus von elf Prozent ausgesprochen erfreulich und stellte damit den stärksten Jahresstart seit 1980 dar. Dies war vor allem auf die hohe physische Nachfrage und das starke Interesse von ETF-Investoren zurückzuführen. Sollte die europäische Schuldenkrise nicht in einem Finanz-Tsunami enden, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung dieses Aufwärtstrends relativ groß. Inline-Optionsscheine stellen ein probates Mittel dar, um davon zu profitieren, können aber beim Verletzen der unteren oder oberen Knock-out-Levels einen Totalverlust nach sich ziehen. Dies könnte man durch das Setzen von zwei Stopp-Loss-Marken - eine nach oben und eine nach unten - verhindern. Die französische Société Générale hat seit Kurzem einen besonders konstruierten, sogenannten Trend-Inline-Optionsschein im Angebot. Dessen Besonderheit besteht darin, dass in wöchentlichem Rhythmus sowohl die untere als auch die obere Barriere um fünf Dollar erhöht wird.
92 Prozent in sechs Monaten
Diese Chance bietet der Gold-Trend-Inline-Optionsschein der Société Générale (WKN: SG2UUU). Aktuell liegt die untere Grenze bei 1.485 Dollar und die obere bei 2.060 Dollar. An jedem Montag erfolgt eine Anhebung nach oben um jeweils fünf Dollar. Das heißt: Bis zum Laufzeitende am 30. Juli 2012 würde der untere Knock-Out-Level sukzessive auf 1.615 Dollar und der obere auf 2.190 Dollar ansteigen. Aktuell fällt der Puffer nach oben mit 16,9 Prozent ähnlich komfortabel wie sein Polster nach unten (15,7 Prozent) aus. Eine Annäherung an eine der beiden Grenzen würde den Optionsschein billiger machen. Anleger, die mit einer markanten technischen Korrektur rechnen, könnten daher das Wertpapier in den kommenden Wochen möglicherweise günstiger erwerben. Aktuell kostet der Optionsschein 5,20 Euro. Bleibt der vorgegebene Trendkorridor bis 30. Juli intakt, erhält man pro Optionsschein zehn Euro.
Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.
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