10.07.2013 13:52

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US-Ölpreis steigt auf neues 14-Monatshoch


    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch mit der Spekulation auf einen Rückgang der Ölreserven gestiegen. Besonders stark aufwärts ging es mit dem US-Ölpreis, der gegen Mittag ein neues 14-Monatshoch bei 105,33 US-Dollar erreichte. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im August 105,24 Dollar. Das sind 1,71 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich hingegen nur um 53 Cent auf 108,34 Dollar. Erstmals seit drei Jahren schrumpfte die Differenz der beiden Ölpreise wieder unter die Marke von drei Dollar je Barrel.

    Händler erklärten die Kauflaune am Ölmarkt mit Spekulationen auf einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in den USA. Am Nachmittag wird die amerikanische Regierung die offiziellen Daten zu den Ölreserven veröffentlichen. Experten erwarten im Schnitt ein Abschmelzen der Lagerbestände um 3,2 Millionen Barrel. Das würde einen Hinweis liefern, dass die Nachfrage nach Öl in der größten Volkswirtschaft der Welt weiter anzieht. Bereits in der vergangenen Woche waren die Reserven überraschend deutlich gesunken.

    Auch die unverändert brisante Lage in Ägypten stützt die Ölpreise weiterhin. Ägypten ist zwar kein bedeutender Ölproduzent, aber wegen des Suez-Kanals eine wichtige Durchgangsstation beim Transport des Rohstoffs. Anleger befürchten außerdem ein Übergreifen der Krise auf andere Staaten in der ölreichen Region im Nahen Osten.

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte zuletzt ebenfalls zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 104,06 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/kja

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