09.06.2013 12:00
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OPEC drückt Ölpreis

OPEC drückt Ölpreis
Üppiges Ölangebot
Die Nordseesorte Brent kostete in der abgelaufenen Handelswoche kurzzeitig weniger als 100 US-Dollar.
€uro am Sonntag

von Andreas Höß, Euro am Sonntag

Nach einem Treffen des Erd­ölkartells OPEC hat der Ölpreis nachgegeben. Rohöl der Sorte Brent fiel kurzzeitig unter die Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter), Rohöl der US-Sorte WTI sank auf 93 US-Dollar.

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Auf ihrem Treffen in Wien haben die Ölexporteure der OPEC beschlossen, ihre Fördermenge über den Sommer mit rund 30 Millionen Barrel pro Tag stabil zu halten. Zudem äußerten die Ölförderer hinter vorgehaltener Hand Sorgen, dass der durch die neue Fördertechnik „Fracking“ ausgelöste US-Ölboom die dominante Rolle der OPEC im ­Ölgeschäft bedrohe.

Kurzfristig spricht das stabile Angebot dafür, dass Öl über die Sommermonate nicht knapp wird. Einiges deutet sogar darauf hin, dass der Ölpreis weiter nachgibt. „Die Nachfrage ist schleppend, das Angebot üppig“, so Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank. So droht die Wirtschaft des weltgrößten Energieimporteurs China zu schwächeln. Auf der anderen Seite erhöht das Fracking in den USA die Fördermenge spürbar, die Öllager dort sind gut gefüllt. Anleger können mit einem endlos laufenden Rohstoffzertifikat von ETF Securities (ISIN: DE 000 A0V 9XY 2) auf einen fallenden Ölpreis wetten. 

Bildquellen: iurii / Shutterstock.com
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Rohstoff-Trader-Kolumne
Als Antwort auf den ersten Öl-Preis-Schock entstanden in der Nordsee vor etwa 40 Jahren Plattformen zur Förderung des schwarzen Goldes, um die Abhängigkeit von der OPEC zu reduzieren.
26.01.15
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