13.02.2013 09:03
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Only In Gold I Trust!

Vermögensverwalter-Kolumne
Die Notenbanken pumpen unablässig Geld in Währungssysteme. Doch diese Währungen sind durch nichts gedeckt und beruhen ausschließlich auf Vertrauen.
von Joachim Schluchter, Vorstand der Dr. Willburger & Schluchter Vermögensmanagement AG, Emersacker
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Ist das Vertrauen erschüttert, flüchten die Anleger in Gold.

Viele westliche Staaten sind von Kopf bis Fuß verschuldet. Es ist wie mit einem Drogenabhängigen, dessen Körper nur noch zu funktionieren scheint, wenn er „unter Strom“ steht. Die nächste Spritze kann nur noch durch die Politik oder deren Zentralbanken verabreicht werden. Dabei muss zur Erzielung der gewünschten Wirkung die Dosis von Mal zu Mal drastisch erhöht werden.

Seit 2008 haben sich die Bilanzen der Notenbanken um elf Billionen US-Dollar erhöht. Noch besteht das Vertrauen der Bürger und Investoren in die Allmacht von Staaten und Zentralbanken und in deren unbegrenzte Verschuldungsfähigkeit. Der Schlüssel zum Ganzen ist also Vertrauen. Aber dieses Vertrauen kann einfach so von heute auf morgen verschwinden. Dies haben wir jüngst in Griechenland gesehen.

Unsere Währungen sind durch nichts gedeckt und auf Knopfdruck unendlich vermehrbar. Es sind reine Papierwährungen, die ausschließlich auf Vertrauen beruhen. Wer nach den aufgeblähten Notenbankbilanzen noch immer glaubt, dass das internationale Währungssystem ohne Abwertungswettläufe durch die Krise gekommen ist, wird spätestens jetzt durch den von Japan jüngst angezettelten Abwertungswettlauf seiner Währung eines Besseren belehrt. Der Yen hat in kurzer Zeit etwa 30 Prozent seines Wertes gegenüber dem Euro eingebüßt. Auch die USA werten ihre Währung bewusst ab. Welche negativen Auswirkungen Währungskriege auf Wirtschaft und Welthandel haben können, zeigt exemplarisch ein Blick auf die Entwicklungen der 1920er und 1930er Jahre. Am Ende gab es nur Verlierer.

Ein Gewinner dieses Abwertungswettlaufes steht bereits heute fest. Gold! Zur Aufrechterhaltung der Schuldenillusion müssen die westlichen Notenbanken die Geldmenge weiter massiv in die Höhe treiben. Alleine die amerikanische Notenbank wir in diesem Jahr eine weitere Billion US-Dollar drucken. Es liegt auf der Hand, dass die asiatischen und lateinamerikanischen Notenbanken ihre Währungsreserven weiter in Gold diversifizieren werden.

Gold wird somit als sicherer Hafen weiter an Bedeutung gewinnen. Kurzfristig könnte es sein, das Gold nochmals in Richtung 1.520 US-Dollar fällt. Auf diesem Level sollten Sie spätestens beherzt zugreifen. Kaufen Sie physisches Gold, es bietet die Möglichkeit, sich abseits staatlich zwangsverordneten Schuldgeldes eine Wertbasis zu schaffen, deren Stabilität seit Jahrtausenden erprobt und erwiesen ist. Jedes Papiergeld dieser Welt hat im Laufe seiner Zeit drastisch an Wert verloren oder ist völlig gescheitert. Gold hat, gemessen an seinem Tauschwert, langfristig keine Einbußen erlitten. Gold ist echtes, gutes Geld! Only In Gold I Trust!

Immer mehr Privatanleger in Deutschland vertrauen bei ihrer Geldanlage auf bankenunabhängige Vermögensverwalter. Frei von Produkt- und Verkaufsinteressen können sie ihre Mandanten bestmöglich beraten. Mehr Informationen finden Sie unter www.vermoegensprofis.de.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Nachrichten zu Goldpreis

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Goldpreis
Der am Freitagabend veröffentlichten Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies bei großen und kleinen Terminspekulanten eine uneinheitliche Tendenz aus.
29.04.16
Gold Rallies on Weaker Dollar, Safe-Haven Demand (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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