NEW YORK (dpa-AFX) - Eine vor der Küste Alaskas auf Grund gelaufene Bohrinsel des Ölkonzerns Shell (
Royal Dutch Shell Grou a) hat ersten Untersuchungen zufolge leichte Schäden erlitten. Die Elektronik und die äußere Ausrüstung der Plattform "Kulluk" seien nicht mehr völlig intakt, berichteten US-Medien am Freitag unter Berufung auf die Küstenwache. Es gebe allerdings weiter keine Berichte über ausgelaufenes Öl. Rund 600 Menschen arbeiteten derzeit daran, die "Kulluk" in Sicherheit zu bringen. Wann und wie die Bohrinsel abtransportiert werden könne, sei aber noch völlig unklar, sagte ein Sprecher der Küstenwache.
Die "Kulluk", die rund 570.000 Liter Diesel, Öl und Treibstoff an Bord hat, hatte sich Anfang der Woche bei stürmischer See von einem Schlepper losgerissen und war auf der Insel Sitkalidak an der Südküste Alaskas gestrandet. Alle 18 Arbeiter konnten in Sicherheit gebracht werden. Umweltschützer fürchten eine Ölpest in dem Gebiet, in dem viele geschützte Tierarten leben./cah/DP/jha