11.12.2012 16:00
Bewerten
 (1)

Gold - Neues Jahr - neue Chancen?

Seit Oktober konsolidiert der Goldpreis (in Euro) und hat in der Spitze nahezu 100 EUR pro Feinunze verloren.
 

Gold - Neues Jahr - neue Chancen?

Seit Oktober konsolidiert der Goldpreis (in Euro) und hat in der Spitze nahezu 100 EUR pro Feinunze verloren. Die Chancen, dass ein Boden noch in diesem Jahr gebildet wird, stehen aber nicht schlecht. Im kommenden Jahr könnte das Edelmetall dann weitere Gewinne generieren. Voraussetzung ist aber, dass unser charttechnisches Szenario in den kommenden Handelstagen bestätigt wird.

Danach könnte der Kurs eine sogenannte "Zick-Zack-Korrektur" beenden. Diese Konsolidierungsmuster sind durch die Eigenart geprägt, dass beide Abwärtswellen die gleiche Länge besitzen. Unterstellt man eine solche idealtypische Bewegung, würde der Preis bei 1.280 EUR einen Wendepunkt markieren. Gleichzeitig befindet sich an dieser Marke eine Unterstützung, die sich aus dem Kursverlauf im Spätsommer ableiten lässt. An dieser Stelle entsteht daher ein doppelter Stützpunkt.

Ein Unterbieten solcher Marken ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Ein Bruch ist aber meist mit einem deutlichen Anstieg der Abwärtsdynamik verbunden. Anzeichen für einen zunehmenden Druck können wir aber nicht erkennen. Im Gegenteil: die letzte Abwärtswelle zeigt Grundzüge einer nahezu vollendeten, fünfteiligen Bewegung. Nach den Regeln der Elliott-Wellen-Theorie sollte die Korrektur damit beendet sein.

Diese Sichtweise unterstützen auch die Indikatoren, denn der Index RSI, der den zyklischen Wellenverlauf anzeigt, rangiert bereits an der Grenze zu seinem überverkauften Bereich. In der Regel warten wir hier eine positive Divergenz ab, bevor wir einen Kauf empfehlen. Im Rahmen einer solchen Divergenz markiert der Kurs ein neues Verlaufstief, während der entsprechende Extrempunkt im Indikator bereits über dem vorangegangenen liegt. Als Konsequenz erwarten wir in den kommenden Tagen also eine leichte Erholung, anschließend einen kurzen Rücksetzer. Erst dann wird vermutlich ein Wendepunkt markiert.

Fazit: Die Abwartsbewegung der letzten Wochen scheint noch nicht ganz abgeschlossen zu sein, im Chart lassen sich aber bereits Anzeichen einer bevorstehenden Bodenbildung erkennen. Mit Blick auf das Fruhjahr erwarten wir also anziehende Kurse, zumal europaische Anleger von einem steigenden USD und damit von einer gunstigen Wechselkurskonstellation ausgehen konnen.


05.12.2012; Quelle: WGZ BANK
Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

 
Fragen und Anregungen
WGZ BANK AG
Zertifikate-Infoline:+ 49 211 778-1334
zertifikate@wgzbank.de
Ludwig-Erhard-Allee 20
40227 Düsseldorf
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung dient ausschließlich Informations- und Werbezwecken. Diese Mitteilung ist durch die WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank (WGZ BANK) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Mitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden. Personen, die in den Besitz dieser Information und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Mitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Mit dieser Mitteilung ist die WGZ BANK insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines individuellen Beratungsgesprächs erfolgen. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren oder Finanzinstrumenten, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur Emittentin, können dem jeweiligen Basisprospekt mit den dazugehörigen Endgültigen Bedingungen entnommen werden. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Diese Mitteilung ist keine Finanzanalyse. Sie stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die WGZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers der Mitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die WGZ BANK hat die Informationen, auf die sich diese Mitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die WGZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die WGZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Mitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Mitteilung im Zusammenhang stehen. Die Informationen bzw. Meinungen und Aussagen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Gold und RohölGold: Fed sorgt für weiteren VerkaufsdruckNach den gestrigen Statements der Fed weiteten sich die Verluste des Goldpreises aus. Offensichtlich fehlte den Investoren ein verstärkter "Tenor der Tauben".
30.10.14
Barrick Gold: Earnings Beat Not Enough as Gold Prices Tumble (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
30.10.14
Gold Slumps, Tests $1,200 Level (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
29.10.14
29.10.14
Anleger zeigen vor Schweizer Gold-Referendum Nerven (The Wall Street Journal Deutschland)
29.10.14
29.10.14
Markets Show Jitters Ahead of Swiss Gold Vote (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.200,20-10,88
-0,90
Kupferpreis6.742,00-19,50
-0,29
Ölpreis (WTI)80,96-1,01
-1,23
Silber16,53-0,58
-3,42
Super Benzin1,43-0,00
-0,14
Weizen171,75-1,75
-1,01

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,11
+0,0
5g Goldbarren166,14
+0,0
10g Goldbarren321,98
+0,0
1 Uz Goldbarren984,62
+0,0
Krügerrand1.000,20
+0,0
Britannia1.008,34
+0,0
Maple Leaf997,21
+0,0
American Eagle1.006,36
+0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dow schließt deutlich stärker -- Starbucks erzielt mehr Umsatz -- Fed beendet Anleihekäufe -- Apple-Chef Tim Cook outet sich als schwul -- Lufthansa, VW, Bayer, Linde im Fokus

Groupon übertrifft Erwartungen. LinkedIn mit Gewinnanstieg. EZB kauft ab November ABS. Kellogg's verkauft weniger Lebensmittel. Deutschland: Inflation weiter auf tiefstem Stand seit über vier Jahren. Mastercard profitiert weiter vom Konsumaufschwung. US-Wirtschaft wächst um 3,5 Prozent. Russland sieht Chance für Gas-Einigung.
In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige