29.01.2013 06:00
Bewerten
 (2)

Kein Ende der Agrarwetten bei der Deutschen Bank

Kein Ende der Agrarwetten bei der Deutschen Bank
Weizen & Co.
Die Deutsche Bank stuft Finanzprodukte nicht als Preistreiber bei Rohstoffen ein.
€uro am Sonntag

von Marc Hofmann, Euro am Sonntag

Die Deutsche Bank will auch künftig Finanzprodukte auf Agrarrohstoffe anbieten. Das bestätigte Vorstandsmitglied Jürgen Fitschen am Rand der Grünen Woche in Berlin. Nachdem Umweltverbände in der Vergangenheit mehrfach kritisiert hatten, dass Rohstoff­spekulationen die Lebensmittelpreise treiben würden, kündigte die Bank 2011 eine Untersuchung an. Der nun vorliegende Abschlussbericht liefert laut Fitschen keine stichhaltigen Belege für einen Zusammenhang zwischen dem Hunger in der Welt und den Finanzprodukten.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Rückendeckung erhielt Fitschen dabei von vier Forschern der Martin-Luther-Universität Halle. Das Team um Ingo Pies hat 35 Forschungsarbeiten über den Einfluss von Finanzprodukten auf die Agrarpreise untersucht. Das Ergebnis: „Hungerkrisen sind nicht finanzwirtschaftlich verursacht, sondern haben realwirtschaftliche Ursachen“, so Pies. Als Beleg führen die Forscher an, dass die Weizenspekulationen zwischen 2004 und 2006 massiv gestiegen waren. Die Preise hätten hingegen erst ab 2007 angezogen. Die gemeinnützige Organisation Foodwatch kritisierte die Entscheidung der Deutschen Bank. Der Verein rief zu einer Unterschriftenaktion auf.

Bildquellen: andrea lehmkuhl / Shutterstock.com, iStock

Nachrichten zu Weizen

  • Relevant
  • Alle
  • ?
12.02.16
07.02.16
Ground Shifts Under Wheat Export Market (EN, Wall Street Journal)
06.02.16
Ground Shifts Under Wheat Export Market (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
03.02.16
02.02.16
Egypt cancels wheat tender (EN, Financial Times)
26.01.16
25.01.16
Wheat Jitters Grow Over Egypt Import Delays (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
07.12.15
Strong Dollar Shreds Wheat Exports (EN, Wall Street Journal)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.220,58-2,93
-0,24
Kupferpreis4.636,0013,70
0,30
Ölpreis (WTI)49,560,27
0,55
Silber16,320,01
0,06
Super Benzin1,300,00
0,00
Weizen167,753,25
1,98

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,46
-0,6
5g Goldbarren193,37
-0,6
10g Goldbarren372,88
-0,7
1 Uz Goldbarren1.125,75
-0,7
Krügerrand1.138,20
-0,7
Maple Leaf1.138,20
-0,7
American Eagle1.148,38
-0,7
Zum Edelmetallshop

Meistgelesene Weizen News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX schließt in der Gewinnzone -- Dow knapp im Minus -- Infineon erwartet weiteres Wachstum in Asien -- Allianz denkt über Aktienrückkauf nach -- Brent-Rohöl über 50 Dollar

Finanzermittler durchsuchen McDonald's. Ölpreise fallen. Heidelcement darf Italcementi unter Auflagen übernehmen. BMW-Chef will Vorstand umbauen. Snapchat sammelt 1,8 Milliarden Dollar ein. CTS Eventim wächst dank steigender Ticketverkäufe. Thyssenkrupp bekräftigt - Aufzugssparte bleibt Kerngeschäft.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experte
Volatilität in Schwellenländern

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?