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20.12.2011 15:50

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ZUCKER UND ROHÖL

Zucker: Chance auf Rebound



Zucker: Boden hat gehalten
Eine ertragreicher als erwartete Erntesaison in Indien hat den Zuckerpreis in den vergangenen Tagen etwas gebremst.Nun geht es wieder gen Norden.

von Jörg Bernhard

Mit 4,58 Millionen Tonnen erzielte das Land gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert ein Plus von 19 Prozent. In Maharashtra, dem Bundesland mit der höchsten Zuckerproduktion, gab es einen Zuwachs von 7,4 Prozent, während in zweitwichtigsten Zuckerregion Uttar Pradesh sogar ein Plus von 50 Prozent erzielt wurde. Am Zuckermarkt wird im Land des weltweit zweitgrößten Zuckerproduzenten nun ein Anstieg der Exportquote erwartet, welcher normalerweise preisbelastend wirken müsste.

Doch aus charttechnischer Sicht existiert im Bereich von 22,50 US-Cents eine massive Unterstützungszone. An dieser Marke drehte der Zuckerpreis bereits mehrfach nach oben – zuletzt im November.

Am Dienstagnachmittag zeigte sich der Zuckerpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige Future auf Zucker um 0,36 auf 23,45 US-Cents pro Pfund.

Ölpreis zieht kräftig an

Konjunktureller Rückenwind hat den Ölpreis in höhere Kursregionen ansteigen lassen. Der ifo-Geschäftsklimaindex wies innerhalb der deutschen Wirtschaft eine besser als erwartete Stimmung aus. Außerdem soll laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten die gelagerte Ölmenge in der Vorwoche um zwei Millionen Barrel gesunken sein. Am Mittwochnachmittag steht die Bekanntgabe der tatsächlichen Zahlen an, wobei heute nach Börsenschluss das American Petroleum Institute mit seinen Daten erste Hinweise auf die Tendenz liefern dürfte. Alles in allem kann man derzeit auf jeden Fall von ermutigenden Entspannungssignalen sprechen. In diesem Zusammenhang ist vor allem der US-Arbeitsmarkt zu sehen, der in der vergangenen Woche positiv überraschte.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stark steigenden Notierungen. Bis gegen 15.40 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 3,08 auf 96,96 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 3,11 auf 106,75 Dollar anzog.

Bildquellen: Ursula Dodel

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