11.08.2017 10:49
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Energieagentur IEA senkt Nachfrageprognose für Opec-Öl

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PARIS (dpa-AFX) - Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) wird auf dem Weltmarkt weniger Rohöl des Opec-Kartells benötigt als bisher gedacht. Wie aus dem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht, senkte die IEA ihre Nachfrageprognose für dieses und das nächste Jahr.

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Die neue Prognose der Agentur, in der sich zahlreiche Industrieländer als Interessenvertretung zusammengeschlossen haben, bezifferte die weltweite Nachfrage nach Opec-Öl in diesem und dem kommenden Jahr auf durchschnittlich 32,6 Millionen Barrel pro Tag. Das sind etwa 400 000 Barrel weniger als zuvor geschätzt.

Experten gehen davon aus, dass die Opec-Staaten im Juli 32,84 Millionen Barrel Rohöl zu Tage gefördert haben. Seit Beginn des Jahres gilt eine Förderkürzung innerhalb der Opec. Allerdings sind einzelne Mitgliedstaaten wie zum Beispiel Libyen von der beschlossenen Kürzung ausgenommen. Zuletzt kursierten am Markt Meldungen, dass der wichtigste Opec-Staat Saudi-Arabien die Fördermenge weiter drosseln könnte, um die Ölpreise zu stabilisieren.

Am Freitagvormittag knüpften die Preise für US-Öl und Öl der Nordseesorte Brent an die Verluste vom Vortag an und gaben weiter nach. Marktbeobachter erklärten den Rückgang mit der Skepsis der Anleger über die künftige Fördermenge der Opec. Es bestehe die Sorge, dass die beschlossene Produktionskürzung die Ölschwemme auf dem Markt nicht schnell genug eindämmen könnte./jkr/bgf/stb

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