11.11.2017 08:00
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Öl-Rally: Korrekturanfälligkeit steigt

Euro am Sonntag-Meldung: Öl-Rally: Korrekturanfälligkeit steigt | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Meldung
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Die politischen Spannungen in der Golfregion halten Anleger auf Trab. Der Preis für Nordseeöl klettert zwischenzeitlich sogar auf fast 65 Dollar.
€uro am Sonntag
von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag

Die Spannungen in der Region rund um den Persischen Golf haben den Ölpreis in dieser Woche auf 64,65 Dollar (Brent) und damit auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren getrieben.
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Inzwischen hat sich der Aufwärtsdrang etwas gelegt, der Ölpreis notierte am Freitag bei 64 Euro. Die Gefahr einer weiteren Destabilisierung der Situation in Saudi-Arabien sei aber nicht gebannt, sagt Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht. Auch der Konflikt mit dem Iran könne sich demnach weiter verschärfen. Bei einer Eskalation drohten kaum absehbare Auswirkungen auf den Ölmarkt.


Der Anti-Korruptionskurs des Kronprinzen Mohammed bin Salman hatte in Saudi-Arabien zu einer Verhaftungswelle unter Politikern und Wirtschaftsbossen wegen Korruptionsverdacht geführt. US-Präsident Trump hat die Säuberungswelle ausdrücklich gebilligt, sodass sich der Kronprinz in seinem Vorgehen bestärkt sah.

Gleichzeitig verschärft sich der Konflikt zwischen Saudi- Arabien und dem Iran. Dies hatte den Ölpreis am Dienstag bis auf ein Zweieinhalbjahreshoch getrieben. Beide Länder produzieren zusammen knapp 14 Millionen Barrel (je 159 Liter) Rohöl pro Tag, gut 40 Prozent der Produktion des Ölkartells OPEC oder 14 Prozent des weltweiten Ölangebots.


Hohes Korrekturpotenzial
Den letzten Aufwärtstrend beim Ölpreis, der zur Jahresmitte einsetzte, haben auch die jüngsten OPEC-Förderkürzungen angefacht. Durch sie soll das Überangebot auf dem Ölmarkt abgebaut werden. Gleichzeitig ist die Weltwirtschaft in diesem Jahr stärker als erwartet gewachsen, was wiederum die Ölnachfrage angetrieben hat. Beides führt tendenziell zu steigenden Preisen.

Analysten vermuten hinter dem starken Ölpreisanstieg allerdings auch spekulative Anleger. Daten von den Terminbörsen zeigten, dass die Wetten auf steigende Ölpreise so hoch sind wie noch nie.

"Der Preisanstieg in den letzten vier Monaten war auch stark spekulativ getrieben", erläutert Commerzbank-Expertin Lambrecht. "Das Korrekturpotenzial ist somit beträchtlich." Commerzbank-Rohstoffanalyst Carsten Fritsch rechnet damit, dass der Ölpreis bereits nach der nächsten OPEC-Sitzung Ende November unter Druck geraten könnte, "denn eine nochmalige Verlängerung der Produktionskürzungen wird bereits weitgehend erwartet und könnte wie schon nach der letzten OPEC-Sitzung Ende Mai zu Gewinnmitnahmen führen." Damals gab der Ölpreis binnen vier Wochen um knapp 20 Prozent nach."
Bildquellen: ESB Professional / Shutterstock.com, 3Dsculptor / Shutterstock.com, sacura / Shutterstock.com
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