10.08.2017 15:08
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Gold: Dank US-Arbeitsmarktdaten freundlich

Gold und Rohöl: Gold: Dank US-Arbeitsmarktdaten freundlich | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Auf die am Nachmittag kommunizierten US-Arbeitsmarktdaten, die schwächer als erwartet ausgefallen waren, reagierte der Goldpreis mit einer Fortsetzung der Bergfahrt.
von Jörg Bernhard

Die zeitgleich gemeldeten US-Produzentenpreise wiesen im Juli mit minus 0,1 Prozent (ggü. Vormonat) eine unerwartete Abwärtstendenz aus. Darauf reagierte das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group und wies weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von 44,4 Prozent aus, dass wir im Dezember höhere Zinsen als heute sehen werden. Am morgigen Freitag erfahren die Investoren noch, wie sich die US-Konsumentenpreise entwickelt haben. Auf den Goldpreis dürften sich aber zwei andere Unsicherheitsfaktoren besonders stark auswirken: Nordkorea und Trump.

Am Donnerstagnachmittag zeigte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 10,40 auf 1.289,70 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Optimismus dank Mini-Contango

Neben den deutlich gesunkenen Ölreserven in den USA hat sich in den vergangenen Wochen ein weiterer Einflussfaktor ausgesprochen positiv entwickelt: die Terminmarktkurve (Contango). Contango bedeutet, dass Futures mit längerer Laufzeit mehr kosten als der nächstfällige. Je höher diese Diskrepanz ausfällt, desto rentabler werden risikolose Arbitragegeschäfte, bei denen Öl gekauft und zeitgleich auf Termin verkauft wird. Damit dies funktioniert, müssen die Lagerkosten für das Öl allerdings geringer als der erzielbare Gewinn ausfallen. Weil letztgenannter aufgrund einer weniger ausgeprägten Contangophase markant geschmolzen ist, könnte der arbitragebedingte Verkaufsdruck künftig spürbar nachlassen.

Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (September) um 0,58 auf 50,14 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Oktober) um 0,80 auf 53,50 Dollar anzog.

Bildquellen: Sebastian Duda / Shutterstock.com, LisaS. / Shutterstock.com, elen_studio / Shutterstock.com

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