12.10.2017 07:57
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Gold: Nach Fed-Protokoll auf Tuchfühlung mit 1.300 Dollar

Gold und Rohöl: Gold: Nach Fed-Protokoll auf Tuchfühlung mit 1.300 Dollar | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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An den Goldmärkten reagierten die Investoren positiv auf die Bekanntgabe des gestrigen Fed-Protokolls, während der Dollar einen leichten Schwächeanfall erlitten hat.
von Jörg Bernhard

Summa summarum fiel die Stimmung innerhalb des Entscheidungsgremiums weniger "falkenhaft" als erwartet aus. Uneinigkeit herrscht vor allem hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Inflation. Während John Williams, der Präsident der San Francisco, nach der Veröffentlichung des Protokolls für 2017 noch einen Zinsschritt und für das nächste Jahr drei weitere Erhöhungen in Aussicht stellte, nahm Charles Evans von der Chicago Fed eine eher abwartende Haltung ein. Schwelende Krisenherde wie der Katalonien- oder der Nordkorea-Konflikt dürften einer kräftigen Korrektur des Goldpreises eher im Wege stehen, wobei das nachhaltige Überwinden der 1.300-Dollar-Marke aber auch nicht leicht werden dürfte - aktuell eine klassische Patt-Situation.

Am Donnerstagmorgen zeigte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 9,30 auf 1.298,20 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Enttäuschende Daten vom API

Nach dem am Mittwochabend veröffentlichten Wochenbericht vom American Petroleum Institute tendierte der fossile Energieträger erst einmal in tiefere Regionen. So meldete der Branchenverband für die vergangene Woche einen Anstieg der gelagerten Ölmengen um 3,1 Millionen Barrel. Am Nachmittag folgt nun das "offizielle" Update der US-Energiebehörde Energy Information Administration (17.00 Uhr). Es sieht so aus, dass die konzertierten Förderkürzungen wichtiger Förderstaaten um insgesamt 1,8 Millionen Barrel pro Tag vor allem den USA und ihrer Schieferölindustrie besonders stark genützt haben.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (November) um 0,33 auf 50,97 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Dezember) um 0,35 auf 56,59 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Pics-xl / Shutterstock.com, Vitaly Korovin / Shutterstock.com, Africa Studio / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com

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