13.06.2017 07:40
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Gold: Ruhe vor dem Sturm?

Gold und Rohöl: Gold: Ruhe vor dem Sturm? | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Nach vier relativ volatilen Handelssitzungen schwankte der Goldpreis am gestrigen Montag in einer relativ engen Tradingrange von weniger als sieben Dollar. Droht nun tendenziell stürmisches Wetter?
von Jörg Bernhard

Die Zurückhaltung der Investoren dürfte vor allem auf die für den Mittwochabend anstehende Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses der Fed zurückzuführen sein. Eingepreist ist derzeit eine Erhöhung der US-Leitzinsen um 25 Basispunkte, schließlich weist das FedWatch-Tool des US-Terminbörsenbetreibers CME Group für dieses Szenario eine Wahrscheinlichkeit von 99,6 Prozent aus. Heftige Ausschläge könnte es an den Goldmärkten geben, falls der Zinsschritt höher ausfallen bzw. entfallen sollte. Auch Hinweise bezüglich der künftigen Zinspolitik dürften beim Goldpreis nicht wirkungslos verpuffen. Seit Dezember 2015 gab es bereits drei Zinsschritte nach oben. Dem Goldpreis haben diese bislang aber keineswegs geschadet - im Gegenteil: Seither hat sich das gelbe Edelmetall um fast 20 Prozent verteuert.

Am Dienstagmorgen zeigte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 0,90 auf 1.268,00 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: OPEC schürt Hoffnung

Optimistische Töne von OPEC-Staaten helfen dem Ölpreis weiter nach oben. So zeigte sich zum Beispiel der saudische Energieminister al-Falih am gestrigen Montag zuversichtlich, dass sich der Abbau des globalen Überangebots in den kommenden Monaten beschleunigen wird. Auf kurze Sicht sorgte außerdem die Meldung, dass in Nigeria der Ausfall einer Pipeline zu Produktionsausfällen geführt hat zu erhöhtem Kaufinteresse. Nun warten die Akteure an den Energiemärkten auf den Wochenbericht des American Petroleum Institute, der nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden soll.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Juli) um 0,27 auf 46,35 Dollar, während sein Pendant auf Brent (August) um 0,31 auf 48,60 Dollar anzog.

Bildquellen: Julian Mezger, ded pixto / Shutterstock.com, claffra / Shutterstock.com

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