17.06.2017 15:00
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COT-Report: Gold - Große Terminspekulanten werden vorsichtiger

Goldpreis im Fokus: COT-Report: Gold - Große Terminspekulanten werden vorsichtiger | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis im Fokus
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Große Terminspekulanten sind laut dem am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC bei Gold-Futures vorsichtiger geworden.
von Jörg Bernhard

Zudem war ein signifikant nachlassendes allgemeines Interesse an Gold-Futures zu beobachten. So ging es in der Woche zum 13. Juni mit der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) von 494.041 auf 471.134 Futures (-4,6 Prozent) deutlich bergab. Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten war ein noch höheres Minus zu vermelden. Innerhalb einer Woche nahm sie von 216.354 auf 203.611 Kontrakte (-5,9 Prozent) ab. Diese Negativtendenz war aber ausschließlich auf die Transaktionen großer Terminspekulanten (Non-Commercials) zurückzuführen. Während sich deren Netto-Long-Position von 204.465 auf 190.274 Futures (-6,9 Prozent) reduziert hat, sind Kleinspekulanten (Non-Reportables) optimistischer geworden und haben ihre Netto-Long-Position von 11.889 auf 13.337 Kontrakte (+12,2 Prozent) nach oben gefahren.
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Goldpreis: Kräftiger Einbruch nach Fed-Sitzung

Obwohl das Anheben der US-Leitzinsen absolut keine Überraschung war, ging es mit dem Goldpreis danach dennoch deutlich bergab. Auf Wochensicht fiel das gelbe Edelmetall um ein Prozent auf 1.254 Dollar zurück. Weil Fed-Chefin Yellen weiterhin auf die geldpolitische Bremse treten möchte, haben sich Investoren von Gold etwas abgewendet und lieber diversen Aktienindizes neue Rekordstände beschert. In den USA hat sich dies zum Beispiel beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares in einem Rückgang der gehaltenen Goldmenge von 867,00 auf 853,68 Tonnen niedergeschlagen. In China war hingegen ein deutlich erhöhtes Interesse an Gold registriert worden. So kletterte an der Shanghai Gold Exchange bei den besonders liquide gehandelten Ein-Kilogrammbarren der Wochenumsatz um 33 Prozent auf über 188 Tonnen. Offensichtlich ist in China der Bedarf an Krisenschutz derzeit erheblich ausgeprägter als in den USA.

Bildquellen: Brian A. Jackson / Shutterstock.com, Eric Chiang/123rf, Brian A Jackson / Shutterstock.com, Worldpics / Shutterstock.com

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