28.10.2017 15:00
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COT-Report: Gold - Optimismus der Terminspekulanten bricht ein

Goldpreis im Fokus: COT-Report: Gold - Optimismus der Terminspekulanten bricht ein | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis im Fokus
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Gold hat an den Terminmärkten in der Gunst der spekulativen Marktakteure "kräftig Federn lassen müssen" - kein Wunder angesichts rekordhoher Aktienindizes.
von Jörg Bernhard

Der am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC fiel eindeutig aus. So hat zum Beispiel das allgemeine Interesse an Gold-Futures, ablesbar an der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest), von 528.800 auf 526.674 Kontrakte (-0,4 Prozent) leicht nachgelassen. Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten war allerdings der kräftigste Rückschlag seit über drei Monaten registriert worden Auf Wochensicht gab es hier einen Einbruch von 235.240 auf 210.653 Kontrakte (-10,4 Prozent) zu vermelden. Die wachsende Skepsis war sowohl bei Großspekulanten (Non-Commercials) als auch bei Kleinspekulanten (Non-Reportables) zu beobachten. Große Terminspekulanten haben ihre Netto-Long-Position von 214.340 auf 191.385 Kontrakte (-10,7 Prozent) reduziert, während bei Kleinspekulanten ein Rückgang von 20.900 auf 19.268 Kontrakte (-7,8 Prozent) zu verzeichnen war. Vor diesem Hintergrund stellt die jüngste Schwäche des Goldpreises keine große Überraschung dar.
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Goldpreis: Charttechnisch angeschlagen

Gold war aber nicht nur wegen der haussierenden Aktienmärkte, sondern auch aufgrund der markanten Dollarstärke in der vergangenen Woche eindeutig "out". Während in den USA eine restriktivere Geldpolitik droht, kann man das Ergebnis der EZB-Sitzung vom Donnerstag eher als "taubenhaft" bezeichnen. Dies alles bekam dem Krisenschutz Gold gar nicht gut. Auch der Chart sieht ziemlich mitgenommen aus. So wurde am Donnerstag zum wiederholten Male die 100-Tage-Linie unterschritten. Dadurch kam Gold der besonders wichtigen 200-Tage-Linie gefährlich nahe. Erst die Zuspitzung im Katalonien-Konflikt ließ den Krisenschutz kurz vor dem Wochenende wieder signifikant nach oben drehen.

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, Brian A. Jackson / Shutterstock.com, Worldpics / Shutterstock.com, egon999 / Shutterstock.com

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