25.07.2008 13:00
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ver.di fordert für Postbankbeschäftigte mehr Lohn - Kündigungsschutz bis 2012

        BERLIN (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 5.000 Tarifkräfte bei der Postbank AG acht Prozent mehr Gehalt und will sie vier Jahre länger vor Kündigungen schützen. Der Tarifvertrag solle zwölf Monate laufen, teilte ver.di am Freitag mit. Die Tarifkommission habe dies am Donnerstagabend in Hameln beschlossen. Auszubildende sollen monatlich 100 Euro mehr bekommen. Die Verhandlungen starten am 26. August in Berlin.     Der Kündigungsschutz, der am Ende Dezember dieses Jahres ausläuft, soll nach Forderung von ver.di bis Ende 2012 verlängert werden. "Die Leistung der Beschäftigten muss angemessen honoriert, und die Angst um den Arbeitsplatzverlust muss beseitigt werden", betonte ver.di-Verhandlungsführer Uwe Foullong im Zusammenhang mit den Forderungen. Die Gewerkschaft ist besorgt, dass es nach einem möglichen Verkauf der Postbank durch die Muttergesellschaft Post zu einem Stellenabbau kommt. Ein längerer Kündigungsschutz könnte das Interesse an der Privatkundenbank bremsen.

    Die Post prüft derzeit einen möglichen Verkauf ihrer Tochter, sieht sich dabei aber nach jüngsten Aussagen von Finanzchef John Allan auch aufgrund des derzeit schwachen Marktumfelds nicht in Eile. Als Interessenten gelten neben der Deutschen Bank , der Commerzbank  oder der Allianz auch ausländische Institute wie die spanische Santander   und die britische Lloyds TSB  ./sb/zb

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