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ver.di lehnt Lufthansa-Vorschlag zur ... (zwei)
Für die Gewerkschaft ist der weitere Weg eindeutig: "Wir werden die Urabstimmung abschließen und dann in den Arbeitskampf gehen", sagte Reutter. Er bekräftigte seine Einschätzung, dass eine "hohe Zahl" von Mitgliedern für einen unbefristeten Arbeitskampf stimmen wird.
Die Urabstimmung läuft noch bis Donnerstag. Die Gewerkschaft will das Ergebnis am Freitag um 10.30 Uhr in Berlin bekannt geben. "Es ist jetzt an der Lufthansa, mit einem deutlich verbesserten Angebot auf uns zuzukommen", sagte Reutter. Ansonsten werde es keine neuen Gespräche geben.
Den Appell des Airline-Vorstandes für einen neutralen Berater bezeichnet die Gewerkschaft als nicht neu. Lufthansa habe schon während der Verhandlungen versucht, eine Schlichtung ins Gespräch zu bringen, sagte Reutter. Dies habe die Gewerkschaft aber schon seinerzeit als nicht notwendig erachtet.
Die Gewerkschaft ver.di hat mit der Lufthansa kein Schlichtungsabkommen unterzeichnet. So ist es dem Airline-Vorstand auch nicht möglich, einen Kompromiss durch die Anrufung eines Schlichters automatisch in die Wege zu leiten.
Die Vorstellungen über einen neuen Tarifvertrag liegen bei Lufthansa und ver.di weit auseinander. Den beiden Parteien war es innerhalb von vier Gesprächsrunden nicht gelungen, zu einer Einigung zu kommen. ver.di hatte daraufhin die Gespräche als gescheitert erklärt und ihre Mitglieder zur Urabstimmung aufgerufen.
Lufthansa möchte indes eine zügige Lösung im Tarifkonflikt für die Beschäftigten am Boden und in der Kabine. Sie verweist auf die Verunsicherung, die bei Kunden entstanden sei und sich bereits negativ auf das Buchungsverhalten auswirke. Genaue Angaben zu diesen Auswirkungen machte eine Sprecherin auf Anfrage aber nicht.Webseite: http://www.lufthansa-financials.com http://www.verdi.de -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/jhe (END) Dow Jones Newswires
July 23, 2008 12:38 ET (16:38 GMT)
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