19.11.2012 16:00
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Deutsche Telekom: Bonus statt Dividende

Deutsche Telekom: Bonus statt Dividende
10%er des Monats
Vor fast Wochen reagierten die Börsianer enttäuscht auf die Quartalszahlen der Deutschen Telekom. Auf dem reduzierten Kursniveau bietet sich nun ein Capped-Bonus-Zertifikat an.
von Jörg Bernhard

Für das Geschäftsjahr 2012 dürfen sich T-Aktionäre über eine garantierte Ausschüttung in Höhe von 0,70 Euro freuen, was auf Basis des aktuellen Aktienkurses einer Dividendenrendite von 8,5 Prozent entspricht. Diese dürfte angesichts eines schwachen Geschäftsverlaufs und trüber Perspektiven in den kommenden Jahren nicht mehr zu halten sein. Noch im September überwand die Aktie der Deutschen Telekom zeitweise die Marke von 10,00 Euro, mittlerweile notiert sie 18 Prozent tiefer. Seit der Vorlage der Neunmonatszahlen ging es mit dem Titel verstärkt bergab, wobei die Talsohle demnächst erreicht sein sollte. Dividendenjäger werden sich über kurz oder lang dem DAX-Wert wieder widmen und ihn dadurch nach unten absichern.
Der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2012 war um 2,2 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres rückläufig und lag bei rund 17 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte kumulierte EBITDA für die ersten drei Quartale sank gegenüber der Vorperiode um 2,3 Prozent auf 7,1 Milliaden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge stagnierte aufgrund eines effizienten Kosten-Managements bei 41,7 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die T-Aktie eindeutig im Abwärtstrend. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen wird es vor allem im Bereich von 8,00 Euro und danach bei 7,80 Euro extrem spannend. Mit dem nachfolgend aufgeführten Capped-Bonus-Zertifikat würde selbst das Verletzen dieser Marken die endfällige Tilgung (noch) nicht gefährden.

14 Prozent Bonuschance bei 23 Prozent Risikopuffer

Bei dem von der Commerzbank emittierten Capped-Bonus-Zertifikat auf die Deutsche Telekom (WKN: CK8TL9) können Anleger auf ein Nicht-Verletzen der bei 6,30 Euro verlaufenden Barriere setzen. Geht die Spekulation auf, winkt bei einer Laufzeit bis zum 26. September 2013 (Zahltag) eine maximale Bonuschance in Höhe von 14,8 Prozent (17,2 Prozent p.a.). Der Risikopuffer des Zertifikats beläuft sich aktuell auf über 23 Prozent.

Zur Strategie:
Mit dem "10%er des Monats" stellt finanzen.net einmal pro Monat ein Zertifikat mit sechs bis zwölf Monaten Restlaufzeit vor, das bei einer unterstellten Haltedauer bis zum Laufzeitende die Chance auf eine Mindestrendite von mindestens 10 Prozent p.a. eröffnet. Die vorgestellten Papiere werden sich vor allem durch einen komfortablen Risikopuffer auszeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Anleger mit dem Investment Verluste erleidet, soll dadurch möglichst gering gehalten werden. Bei der Auswahl des Emittenten werden große Banken mit guter Bonität bevorzugt, schließlich handelt es sich bei Zertifikaten stets um Inhaberschuldverschreibungen der jeweiligen Bank, die im Konkursfall ausfallen könnten. Auf das Aussprechen von Stopp-Marken wird bewusst verzichtet, da die verfolgte Strategie vor allem darauf abzielt, dass die mit dem Wertpapier verbundenen Schutzbarrieren während der Laufzeit höchstwahrscheinlich nicht verletzt werden.

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Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.

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