von Jörg Bernhard
Während der deutsche Technologieindex TecDAX mitunter relativ kleine und sehr volatile Aktien enthält, stellt sich in den USA die Sache etwas anders dar. So verfügen die im Nasdaq-100-Index enthaltenen Werte wie Apple, Google, Microsoft und Intel über einen Marktwert im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Dies führt dazu, dass die Volatilität des US-amerikanischen Technologieindex etwas niedriger ausfällt als die seines "kleinen Bruders" aus Deutschland.
Aus charttechnischer Sicht stellt sich die Lage des Nasdaq-100 derzeit relativ entspannt dar. Seit Herbst 2010 bewegt sich der Technologieindex in einer Spanne von 2.000 bis 2.450 Punkten seitwärts. Derzeit befindet sich der Index auf Tuchfühlung mit der Widerstandszone oberhalb von 2.400 Zählern. In der Vergangenheit scheiterte er daran mehrfach. Doch konstruktionsbedingt sollten Anleger bei Bonus-Zertifikaten vor allem den Blick nach unten richten, schließlich dürfen die vordefinierten Barrieren während der Laufzeit auf keinen Fall verletzt werden. Eine besonders wichtige Unterstützungszone verläuft beim Nasdaq-100 im Bereich von 2.050 Zählern. Diese sollte unbedingt verteidigt werden.
Puffer liegt bei 24 Prozent
Bei dem von der Deutschen Bank emittierten Capped-Bonus-Zertifikat auf den Nasdaq-100 (WKN: DE17U5) liegt der Risikopuffer aktuell bei 24 Prozent. Für Anleger, die ein Verletzen der Barriere bei 1.800 Dollar ausschließen können, eröffnet sich bei einer Laufzeit bis 20. Dezember 2012 derzeit eine Bonusrendite von 11,6 Prozent (12,3 Prozent p.a.). Besonders interessant: Weil das Zertifikat währungsgesichert ist, stellt sich diese Maximalrendite unabhängig von der künftigen Entwicklung der Parität Euro versus Dollar ein.
Zur Strategie:
Mit dem "10%er des Monats" stellt finanzen.net einmal pro Monat ein Zertifikat mit sechs bis zwölf Monaten Restlaufzeit vor, das bei einer unterstellten Haltedauer bis zum Laufzeitende die Chance auf eine Mindestrendite von mindestens 10 Prozent p.a. eröffnet. Die vorgestellten Papiere werden sich vor allem durch einen komfortablen Risikopuffer auszeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Anleger mit dem Investment Verluste erleidet, soll dadurch möglichst gering gehalten werden. Bei der Auswahl des Emittenten werden große Banken mit guter Bonität bevorzugt, schließlich handelt es sich bei Zertifikaten stets um Inhaberschuldverschreibungen der jeweiligen Bank, die im Konkursfall ausfallen könnten. Auf das Aussprechen von Stopp-Marken wird bewusst verzichtet, da die verfolgte Strategie vor allem darauf abzielt, dass die mit dem Wertpapier verbundenen Schutzbarrieren während der Laufzeit höchstwahrscheinlich nicht verletzt werden.
Hier finden Sie den 10%er des Monats Dezember
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Bildquellen: NASDAQ