26.06.2013 10:10
Bewerten
 (0)

Italien könnten hohe Verluste aus Derivaten entstehen

Geänderte Konditionen: Italien könnten hohe Verluste aus Derivaten entstehen | Nachricht | finanzen.net
Geänderte Konditionen

Italien könnten nach einem Zeitungsbericht aus Derivate-Verträgen Verluste in Milliarden-Höhe erwachsen.

Dabei handele es sich um Kontrakte mit ausländischen Banken, die während des Höhepunkts der Finanzkrise im Euroraum restrukturiert wurden, wie die Financial Times berichtet. Die Zeitung bezieht sich dabei auf einen 29 Seiten langen Bericht des italienischen Finanzministeriums über die Schulden im ersten Halbjahr 2012. Danach haben die acht Derivate-Kontrakte einen Nennwert von 31,7 Milliarden Euro.

   Die Restrukturierung der Kontrakte habe eine Streckung der Rückzahlung der Verbindlichkeiten ermöglicht, wobei die Rückzahlungskonditionen in einigen Fällen für Italien ungünstiger gestaltet worden seien, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Experten weiter. In dem Bericht des Finanzministeriums werden die potentiellen Verluste für Italien nicht beziffert. Von der Zeitung befragte Experten veranschlagten sie zu den Marktpreisen vom 20. Juni auf rund 8 Milliarden Euro.

DJG/sgs/hab

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Giancarlo Liguori / Shutterstock.com, Iakov Kalinin / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins Wochenende -- Wall Street reagiert verhalten auf Amtsantritt von US-Präsident Trump -- Postbank sieht Chancen auf IPO -- Yellen: US-Geldpolitik auf Kurs -- GE im Fokus

Buffett-Investment BYD träumt vom Gigaerfolg in den USA. AIG schlägt Milliardenrisiken an Berkshire Hathaway los. Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
BASF BASF11
Deutsche Bank AG 514000
Bayer BAY001
Daimler AG 710000
Scout24 AG A12DM8
AMD Inc. (Advanced Micro Devices) 863186
Apple Inc. 865985
E.ON SE ENAG99
Allianz 840400
Deutsche Telekom AG 555750
Commerzbank CBK100
BMW AG 519000
Facebook Inc. A1JWVX
Nestle SA A0Q4DC