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07.02.2013 15:26

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Im Fokus: ProSiebenSat.1 Media AG (Vz.)


ProSiebenSat. 1 Media AG produziert und überträgt Fernsehprogramme. Das Gros des Umsatzes wird in Deutschland über die Sender ProSieben, Sat.1, Kabel1 und sixx erwirtschaftet. Die zweitwichtigste Region war Skandinavien gefolgt von Osteuropa.

Daten & Fakten:

Für das Geschäftsjahr 2012 rechnen Analysten von Kepler Capital Markets sowohl beim Erlös als auch beim Gewinn mit einem marginalen Plus gegenüber dem Vorjahr.

Perspektiven:

Im Dezember 2012 wurde der Verkauf der Aktivitäten in Nordeuropa an Discovery Communications vereinbart. Eine kartellrechtliche Entscheidung steht zwar noch aus. Experten gehen jedoch nicht davon aus, dass der Verkauf blockiert wird. Zwar kassiert ProSieben SAT.1 einen Preis von rund 2,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig verliert der Medienkonzern die einzige ernstzunehmende Stütze außerhalb Deutschland. Da das Osteuropageschäft voraussichtlich eingestellt wird, bleibt dem Konzern im Prinzip nur noch das Deutschland-Geschäft. Für 2013 ist somit mit einem Rückgang des Umsatzes und Gewinns zu rechnen. Knapp die Hälfte des Verkauferlöses soll nach dem Willen der Hauptaktionäre KKR und Permira an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Gleichzeitig planen die beiden Private-Equity Firmen wohl den Ausstieg beim Fernsehsender.

Bewertung:

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2013 lautet 16,11 und Dividendenrendite (ohne potenzielle Sonderdividende) von 4,65 Prozent (laut Bloomberg, Stand: 6.2.2013)

Risiko:

Ein möglicher Umsatzrückgang im laufenden Jahr und ein deutlicher Anstieg der freien Aktien, könnten den Kurs (kurzfristig) unter Druck bringen.

Technische Analyse: Aktie im Abwärtstrend?

Die Aktie von ProSiebenSat.1 war einer der besten Titel seit Anfang 2009. Stattliche 2.733,52 Prozent legt der MDAX-Wert seit März 2009 zu. Nach der Korrektur in den ersten acht Monaten 2011, startet die Aktie erneut einen Aufwärtstrend (linker Chart).

Vor einigen Tagen gelang der Ausbruch über das Hoch aus dem Jahr 2011. Gleichzeitig gab allerdings das Aufwärtsmomentum spürbar nach. Sowohl der Relative Stärke Index (RSI) als auch der MACD-Indikator signalisieren erste Schwächen. Wird die Unterstützung bei EUR 24,79 unterschritten, droht ein Rückgang bis 24,00 EUR. Der Mini Future Bear würde davon profitieren. Anleger sollten allerdings einen Stop-Loss setzen und gegebenenfalls nachziehen, um potenzielle Verluste zu begrenzen.

Stand: 7.2.2013; 14:19 Uhr

Mini Future Bear

Funktionsweise: Mini Future Bull zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen zählen der Basispreis und die Knock Out Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt. Allerdings wird der Basispreis täglich und die Knock Out Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren. Wird die Knock Out Barriere der Mini Future Bear berührt oder überschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bear können Anleger auf einen Kursrückgang des Basiswerts spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bull steigt, wenn die Aktie oder der Index fällt. Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bear notieren meist nur bei wenigen Euro. Eine kleine Bewegung nach unten reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen.

Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Steigt der Basiswert drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock Out Barriere berührt oder unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bear sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht.

Discount Zertifikat

Funktionsweise: Discount-Zertifikate beziehen sie meist auf Aktien und Aktienindizes. Sie notieren stets unterhalb des aktuellen Aktienkurses. Bei Emission des Discount-Zertifikats werden die Laufzeit und ein Cap festgelegt. Der Cap gibt den maximalen Rückzahlungsbetrag am Laufzeitende an.

Chance: Notiert der Kurs des Basiswertes am Laufzeitende auf Höhe des Cap oder darüber, steigt der Kurs des Discount-Zertifikats auf den maximalen Rückzahlungsbetrag und Anleger erzielen die maximal erzielbare Rendite. Je nach Wahl des Cap, können Anleger somit auch bei einer Seitwärtsentwicklung oder einem marginalen Kursrückgang des Basiswerts, eine attraktive Rendite erzielen.

Risiko: Der Wert des Discount-Zertifikats kann während der Laufzeit unter den Kaufkurs fallen. Notiert der Kurs des Basiswerts am Laufzeitende unterhalb des Cap, erhalten Anleger eine festgelegte Zahl des Basiswerts. Dies kann ein hohen Verlust bedeuten. Discount-Zertifiakte sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de Die Informationen in dieser Werbemitteilung erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Angaben in dieser Publikation basieren auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Wir geben jedoch keine Gewähr über die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben. Diese Informationen stellen keine Anlageberatung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf dar. Die hierin bereitgestellten Berichte dienen nur allgemeinen Informationszwecken und sind kein Ersatz für eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Finanzberatung. Private Investoren sollten den Rat ihrer Bank oder ihres Bankberaters zu den betreffenden Investitionen einholen, bevor sie diese tätigen. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot, noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Dominik Auricht befasst sich im Bereich Corporate & Investment Banking der UniCredit mit der strategischen Entwicklung von strukturierten Anlageprodukten unter der Marke HypoVereinsbank onemarkets: Zertifikate, Anleihen und Fonds. www.onemarkets.de
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH i.G. übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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