15.02.2013 14:25
Bewerten
 (0)

DAX-Discount-Call UND -Put mit 19,76% Chance in 5 Monaten

Einfache Seitwärtsstrategie mit reduziertem Verlustrisiko
Die noch vor einigen Wochen für sehr wahrscheinlich gehaltene Überwindung der 8.000 Punkte-Marke beim DAX ist nun wieder in weitere Entfernung gerückt. Nach dem positiven Start ins Jahr 2013 hält sich der DAX-Index nunmehr die meiste Zeit innerhalb einer Bandbreite von 7.600 bis 7.870 Punkten auf.

Anleger mit der Marktmeinung, dass beim DAX innerhalb der nächsten fünf Monate sowohl das Aufwärtspotenzial als auch des Verlustrisiko begrenzt sind, könnten wieder einmal den gleichzeitigen Einsatz von Discount-Calls und –Puts in Erwägung ziehen. In der Vergangenheit hat sich diese einfache Seitwärtsstrategie mit überschaubarem Verlustrisiko bereits öfter bewährt.

Gleichzeitiger Kauf von Put+Call

Der UBS-Discount-Put auf den DAX-Index mit Basispreis bei 8.500 Punkten, Floor bei 8.000: Punkten, fällig am 19.7.13, ISIN: DE000UU6R3A9, wurde beim DAX-Stand von 7.617 Punkten mit 3,97 - 3,98 Euro gehandelt.

Beim gleichen DAX-Stand wurde der UBS-Discount-Call mit gleicher Laufzeit, Basispreis bei 6.500 Punkten, Cap bei 7.000 Punkten, ISIN: DE000UU6Q3L7, mit 4,36 – 4,37 Euro zum Handel angeboten. Der gleichzeitige Erwerb des Calls und des Puts kostet somit 8,35 Euro. Wenn der DAX-Index bei Fälligkeit der Scheine oberhalb des Caps des Calls und unterhalb des Floors des Puts notiert, dann werden beide Discount-Optionsscheine mit dem maximalen Rückzahlungsbetrag in Höhe von jeweils 5 Euro zurückbezahlt.

Wenn der DAX am 19.7.13 innerhalb der Bandbreite von 7.000 und 8.000 Punkten notiert, dann erzielen Anleger mit dieser einfachen Strategie in fünf Monaten einen Ertrag in Höhe von 19,76 Prozent, da die Scheine dann mit ihrem jeweiligen Höchstbetrag von jeweils 5 Euro, also insgesamt 10 Euro, zurückbezahlt werden. Aber auch dann, wenn der Index außerhalb dieser Bandbreite notiert, bedeutet dies noch nicht zwangsläufig, dass diese Strategie einen Verlust verursachen wird.

Notiert der DAX bei Fälligkeit der Scheine beispielsweise bei 8.100 Punkten, dann wird der Call mit 5,00 Euro und der Put mit 4,00 Euro getilgt. Obwohl der DAX dann außerhalb der optimalen Bandbreite notiert, erzielen Anleger in diesem Fall einen Ertrag in Höhe von 7,78 Prozent. Erst dann, wenn sich der Index am Ende außerhalb des Korridors von 6.835 und 8.165 Punkten befindet, wird die Strategie für einen Verlust sorgen.

Allerdings ist das maximale Verlustrisiko der Strategie auf 40,12 Prozent limitiert, da ja bei einem Indexstand unterhalb von 6.500 Punkten oder oberhalb von 8.500 Punkten der eine Schein wertlos verfallen wird, während der andere mit seinem Maximalbetrag in Höhe von 5 Euro zurückbezahlt wird.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des DAX-Index oder von Hebelprodukten auf den DAX-Index dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Walter Kozubek ist Herausgeber des ZertifikateReports und HebelprodukteReports. Die kostenlosen PDF-Newsletter erscheinen wöchentlich. Weitere Infos: www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX im Plus -- eBay will PayPal an die Börse bringen -- Zalando: Sind Privatanleger nicht erwünscht? -- Deutsche Bank legt Vorstands-Boni für 2011 auf Eis -- Allianz, Google, Ford, Lufthansa im Fokus

Ford-Gewinnwarnung setzt Branche unter Druck. Spanien kürzt Etat - aber Schulden klettern über 100-Prozent-Marke. Rocket Internet startet Essens-Lieferdienst in Berlin. RBS muss weniger abschreiben als erwartet. Bundesbank-Gewinn senkt Defizit in Bundeskasse. IPO: Kabelnetzbetreiber Tele Columbus will an die Börse. Deutschland: Beschäftigung steigt auf neuen Rekordstand.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Index of Economic Freedom 2014

Umfrage

Justizminister Maas will Banken verpflichten, ihre Dispozinssätze auf Ihrer Internetseite zu veröffentlichen. Was halten Sie davon?

Anzeige