12.12.2012 12:23
Bewerten
 (33)

DAX-Discount-Call und Put mit 33% Chance in 10 Monaten

Einfache DAX-Strategie mit reduziertem Verlustrisiko
Seitdem der DAX-Index am 16.11.12 einen Tagestiefstand von 6.950 Punkten verzeichnet hatte, legte er bis zum 6.12.12 um 600 Punkte auf bis zu 7.550 Zähler zu. Beim Indexstand im Bereich von 7.600 Punkten eröffnet sich nun die Frage, ob und wie weit sich die Jahresendrally fortsetzt, oder, ob Kursanstieg des DAX nun doch wieder von einer Korrektur abgelöst wird.

Für Anleger, die nicht unmittelbar von jeder Kursschwankung des Index profitieren wollen, aber über ein relativ klares Bild über die zukünftige Entwicklung des DAX-Index verfügen, könnte der gleichzeitige Einsatz eines Discount-Calls und eines Discount-Puts interessant sein. Wenn sich der Index in zehn Monaten noch immer innerhalb der Bandbreite von 7.000 und 8.000 Punkten aufhält, dann werden die nachfolgend präsentierten Discount-Optionsscheine für einen Ertrag von 30,55 Prozent sorgen.

Gleichzeitiger Kauf von Put+Call

Der UBS-Discount-Put auf den DAX-Index mit Basispreis bei 8.500 Punkten, Floor bei 8.000 Punkten, fällig am 20.9.13, ISIN: DE000UU6LR01, wurde beim DAX-Stand von 7.590 Punkten mit 3,51 - 3,52 Euro gehandelt.

Der UBS-Discount-Call auf den DAX mit gleicher Laufzeit, Basispreis bei 6.500 Punkten und Cap bei 7.000 Punkten, ISIN: DE000UU49315, wurde beim DAX-Stand von 7.590 Punkten mit 4,00 – 4,01 Euro zum Handel angeboten. Der gesamte Kaufpreis für einen Call und einen Put beträgt somit 7,53 Euro. Wenn der DAX-Index bei Fälligkeit der Scheine oberhalb des Caps des Calls und unterhalb des Floors des Puts notiert, dann werden beide Discount-Optionsscheine mit dem maximalen Rückzahlungsbetrag in Höhe von jeweils 5 Euro zurückbezahlt.

Wenn der DAX am 20.9.13 innerhalb der Bandbreite von 7.000 und 8.000 Punkten notiert, dann erzielen Anleger mit dieser einfachen Strategie in etwa zehn Monaten einen Ertrag in Höhe von 32,80 Prozent, da die Scheine dann mit ihrem jeweiligen Höchstbetrag von jeweils 5 Euro zurückbezahlt werden. Aber auch dann, wenn der Index außerhalb dieser Bandbreite notiert, bedeutet dies noch nicht zwangsläufig, dass diese Vorgangsweise einen Verlust verursachen wird.

Notiert der DAX bei Fälligkeit der Scheine beispielsweise bei 8.100 Punkten, dann wird der Call mit 5,00 Euro und der Put mit 4,00 Euro getilgt. Obwohl der DAX dann außerhalb der optimalen Bandbreite notiert, erzielen Anleger auch in diesem Fall noch einen Ertrag in Höhe von 19,52 Prozent. Erst dann, wenn sich der Index am Ende außerhalb des Korridors von 6.753 und 8.247 befindet, wird die Strategie für einen Verlust sorgen.

Allerdings ist das maximale Verlustrisiko der Strategie auf 33,60 Prozent limitiert, da ja bei einem Indexstand unterhalb von 6.500 Punkten oder oberhalb von 8.500 Punkten der eine Schein wertlos verfallen wird, während der andere mit seinem Maximalbetrag in Höhe von 5 Euro zurückbezahlt wird.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des DAX-Index oder von Hebelprodukten auf den DAX-Index dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Walter Kozubek ist Herausgeber des ZertifikateReports und HebelprodukteReports. Die kostenlosen PDF-Newsletter erscheinen wöchentlich. Weitere Infos: www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX verliert -- Wirtschaftsprofessor: Mehr Vereine werden BVB folgen -- Bund billigt wohl Verkauf von RWE-Tochter an Russen -- Microsoft stellt Ende September Windows 9 vor -- eBay, GM im Fokus

Rocket Internet sichert sich weiteren Aktionär. Russischer Hilfskonvoi überquert ukrainische Grenze. Schmolz + Bickenbach nicht an ThyssenKrupp-Tochter VDM interessiert. Bund: Konjunkturdelle nur zeitweise. Deutsche Steuereinnahmen steigen im Sommer weiter an. Baumarkt-Kette Home Depot tauscht Chef aus.
Wo wohnt man am teuersten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige