30.11.2012 10:40
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E.ON: Gehebeltes Gewinnpotenzial von 94 bis 320%

E.ON-Long-Hebelprodukte für risikofreudige Anleger
Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen stürzte der Kurs der E.ON-Aktie wegen der als negativ eingeschätzten Zukunftsaussichten und der im Raum stehenden Dividendenkürzung um knappe 10 Prozent ab. Erst im Bereich von 13,60 Euro konnte der Kursverfall der Aktie des Energieversorgers vorerst einmal gestoppt werden. Wer – in Erwartung einer sofortigen positiven Kurskorrektur – bereits kurz nach dem starken Kurseinbruch auf Long-Hebelprodukte gesetzt hat, konnte bislang keine Gewinne erwirtschaften. Nach wie vor sind sich die Experten über den zukünftigen Kursverlauf der E.ON-Aktie keineswegs einig. Während ein etwa gleich großer Anteil von Analysten die E.ON-Aktie mit Kurszielen von 13 bis 15 Euro zum Verkauf bzw. mit Kurszielen von 18 bis 23 Euro zum Kauf empfiehlt, nimmt die Vielzahl der Experten derzeit eine neutrale Stellung zur E.ON-Aktie ein. Sieht man sich allerdings den Kursverlauf der E.ON-Aktie seit dem 13.11.12 an, dann könnte sich der Aktienkurs bereits in einer Bodenbildung befinden. Somit könnten kurzfristig agierende, risikofreudige Anleger in der aktuellen Marktsituation durchaus die Chance auf einen lukrativen Trade erkennen. Unter der Voraussetzung, dass die Markterwartung eintritt, dass sich der Kurs der E.ON-Aktie innerhalb des nächsten Monats zumindest auf 15,50 Euro erholt, können Anleger mit Long-Hebelprodukten hohe prozentuelle Gewinne erzielen.

Call mit Strike bei 13 Euro

Sowohl der Citi-Call, ISIN: DE000CT6A2P8, als auch der UBS-Call, ISIN: CH0141088598, die mit identischem Strikepreis bei 13 Euro, gleicher Fälligkeit (11.2.13), und gleichem BV 0,1 ausgestattet sind, wurden beim Aktienkurs von 14,01 Euro mit 0,11 – 0,12 Euro gehandelt. Gelingt dem E.ON-Kurs bis zum Jahresende ein Kursanstieg auf bis zu 15,50 Euro, dann werden sich die Preise dieser beiden Kaufoptionsscheine auf ihre inneren Werte von 0,25 Euro (+108 Prozent). erhöhen. Da sich diese Scheine bereits jetzt tief im Geld befinden und der Hauptanteil der Optionsscheinpreise aus innerem Wert besteht, sind diese Scheine sowohl gegen den Zeitwertverlust als auch gegen einen Rückgang der Volatilität nahezu unempfindlich.

Call mit Strike bei 14 Euro

Wer lieber einem weniger kapitalintensiven und deshalb auch risikoreicheren, am Geld liegenden Call den Vorzug geben will, könnte auf den HVB-Call auf die E.ON-Aktie mit Basispreis bei 14 Euro, Bewertungstag 13.3.13, BV 0,1, ISIN: DE000HV7BDJ3, setzen. Bein Aktienkurs von 14,01 Euro lag der handelbare Preis des Calls bei 0,064 - 0,074 Euro. Ein Kursanstieg der E.ON-Aktie innerhalb des nächsten Monats wird bewirken, dass der Preis des Calls auf etwa 0,16 Euro (+116 Prozent) ansteigen wird.

KO-Produkte mit und ohne Laufzeitbegrenzung

Der Vontobel-Open End Turbo-Call mit Basispreis und KO-Marke bei 13,61 Euro, BV 1, ISIN: DE000VT4X7J5 spricht jene risikofreudigen Anleger mit der Markterwartung an, dass der Kurs der E.ON-Aktie die Tiefststände der letzten Wochen nicht mehr erreichen wird. Beim Aktienkurs von 14,01 Euro wurde der Schein mit 0,44 – 0,45 Euro gehandelt. Lege der Aktienkurs auf 15,50 Euro zu, dann wird der innere Wert dieses Turbos auf 1,89 Euro (+320 Prozent) ansteigen.

Anleger mit höherem Sicherheitsbedürfnis werden sich hingegen eher dem DZ Bank-Turbo-Call mit Basispreis und KO-Marke bei 12,50 Euro, Bewertungstag 15.2.13, BV 1, ISIN: DE000DZD2G43 zuwende, der beim vorliegenden Aktienkurs mit 1,54 – 1,55 Euro gehandelt wurde, zuwenden. Ein E-ON-Kursanstieg auf 15,50 Euro wird den inneren Wert des Scheines auf 3,00 Euro (+94 Prozent) befördern.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der E.ON-Aktie oder von Hebelprodukten auf die E.ON-Aktie dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Walter Kozubek ist Herausgeber des ZertifikateReports und HebelprodukteReports. Die kostenlosen PDF-Newsletter erscheinen wöchentlich. Weitere Infos: www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus

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