-->-->
29.11.2012 09:50
Bewerten
 (21)

Gold-Discount-Call: 25% Renditechance in vier Monaten

HebelprodukteReport

Walter Kozubek
Discount-Call mit Barriere bei 1.500 und Cap bei 1.600 USD
Zwischen Anfang August und Anfang Oktober 2012 legte der Goldpreis von 1.600 auf bis knapp unterhalb von 1.800 USD zu. In diesem Bereich kam die Goldpreisrally zum Stillstand. Nach einem steilen Absturz, der den Goldpreis wieder unter die Marke von 1.700 USD beförderte, kletterte er wieder auf bis zu 1.750 USD. Gestern, am 28.11.12, fiel der Goldpreis innerhalb kürzester Zeit auf bis zu 1.710 USD.

Kurzfristig agierende Anleger, die mit Hilfe von Long- oder Short-Hebelprodukten von raschen und heftigen Kursschwankungen des Goldpreises profitieren wollen, müssen die Entwicklung des Goldpreises naturgemäß permanent mitverfolgen. Wer hingegen nicht die Zeit und/oder die Lust hat, das Geschehen am Goldmarkt andauernd zu beobachten, sich aber dennoch ein klare Marktmeinung über dessen zukünftige Entwicklung gebildet hat, könnte Discount-Optionsscheine zur Umsetzung der individuellen Markterwartung heranziehen.

Wer davon ausgeht, dass der Goldpreis auch in vier Monaten noch oberhalb von 1.600 USD notieren wird, könnte beispielsweise den Commerzbank-Discount-Optionsschein mit Basispreis bei 1.500 USD, Cap bei 1.600 USD, fällig am 5.3.13, BV 0,1, ISIN: DE000CZ1TT29 unter die Lupe nehmen.

Beim Goldpreis von 1.721 USD und dem Euro/USD-Kurs von 1,297 USD wurde der Discount-Call mit 7,20 – 7,25 Euro gehandelt. Liegt der Goldpreis bei Fälligkeit des Discount-Calls auf oder oberhalb des Caps, dann wird der Schein mit 10 USD, die beim aktuellen Euro/USD-Kurs von 1,297 USD einem Eurogegenwert von 7,71 Euro entsprechen, zurückbezahlt. Dieser 6,3-prozentige Gewinn entspricht wegen der kurzen Laufzeit des Discount-Calls nahezu einer Jahresrendite von 25 Prozent.

Befindet sich der Goldpreis am Laufzeitende des Scheines unterhalb des Basispreises, so wird dies Totalverlust des Kapitaleinsatzes verursachen.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Gold oder von Hebelprodukten auf Gold dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Walter Kozubek ist Herausgeber des ZertifikateReports und HebelprodukteReports. Die kostenlosen PDF-Newsletter erscheinen wöchentlich. Weitere Infos: www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->