Der Engineeringbereich umfasst unter anderem den Anlagenbau. So entwickelt und baut
Linde unter anderem LNG-Anlagen, die Gas für den Transport per Schiff verflüssigen beziehungsweise in Gasform
zurückwandeln.
Daten & Fakten:
Auf einer Investorenkonferenz Mitte Januar bestätigte Linde die Prognosen für das Jahr 2012. Demnach wird es erneut einen
Umsatzrekord geben. Offizielle Ergebnisse werden allerdings erst Anfang März veröffentlicht.
Perspektiven:
Der Konzern ist global sehr gut aufgestellt. Dennoch startete Konzernchef Wolfgang Reitzle kürzlich ein neues Sparprogramm,
um vor allem die Kosten in Europa zu reduzieren. Ziel ist es schließlich bis 2014 eine Rendite von 14 Prozent auf das
eingesetzte Kapital zu erzielen. Parallel zu Kostensenkungen will Reitzle Wachstumsfelder erschließen. Mit der Übernahme
von Lincare wurde das Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen deutlich ausgebaut – wenngleich die Margen deutlich unter
dem des restlichen Konzerns liegen.
Bewertung:
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2013 liegt bei 15,5 und Dividendenrendite bei 2,3 Prozent (laut Kepler Capital Markets,
Stand: 13.2.2013)
Risiko:
Das Gasgeschäft hängt stark von der weltweiten Konjunktur und den Schwellenländern ab. Schwaches weltweites Wachstum
und rückläufiges Wachstum in China könnten die Linde-Aktie unter Druck setzen.
Technische Analyse: Ist der Aufwärtstrend zu Ende?
Die Aktie von Linde zeichnet seit März 2009 einen schier beispiellosen Aufwärtstrend. Mit einem Kursplus von über 150 Prozent in vier
Jahren zählt der Gasspezialist zu den besten DAX®-Aktien der zurückliegenden vier Jahre (linker Chart).
Historische Betrachtungen stellen natürlich keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Gelingt jedoch der
Ausbruch über den Widerstand bei EUR 134,52 könnte die Rekordjagd von Linde weitergehen. Die Analysten von Kepler Capital
Markets sehen noch Potenzial bis EUR 147,00. Technisch betrachtet, könnte es noch etwas weiter nach oben gehen. Scheitert die
Linde-Aktie allerdings erneut am Widerstand und fällt sie gar unter die untere Aufwärtstrendlinie bei aktuell EUR 130,50, droht ein
nachhaltiger Trendwechsel und eine Korrektur bis EUR 125,08. Um Verluste zu begrenzen, sollten Anleger einen Stop Loss setzen und
gegebenenfalls nachziehen.
Stand: 13.2.2013; 10:25 Uhr
Mini Future Bull
Funktionsweise: Mini Future Bull zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist
meist eine Aktie oder Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen zählen der Basispreis und die Knock-out-Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei
Emission festgelegt. Allerdings wird der Basispreis täglich und die Knock-out-Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren. Wird die
Knock-out-Barriere der Mini Future Bull berührt oder überschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bull können Anleger auf einen
Kursanstieg des Basiswerts spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bull steigt, wenn die Aktie steigt.
Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bull notieren meist nur bei wenigen Euro. Eine kleine Bewegung nach oben reicht meist, um zweistellige Gewinne zu
erzielen.
Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Fällt der Basiswert drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock-out-Barriere berührt oder
unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bull sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei
Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht.
Aktienanleihe
Funktionsweise: Aktienanleihen haben einige wichtige Merkmale. Sie beziehen sich stets auf eine Aktie. Sie bieten einen festgelegten Zinsertrag. Zudem
werden bei Emission dieser Wertpapiere ein Basispreis und das Laufzeitende festgelegt. Die Laufzeit ist beschränkt. Die Zinszahlung wird an den festgelegten
Stichtag unabhängig vom Kurs der Aktie an den Anleger ausbezahlt. Die Rückzahlung des Nominalbetrags am Laufzeitende richtet sich allerdings schon am
Aktienkurs. Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag auf Höhe des Basispreises oder darüber, wird der Nominalbetrag vollständig zurückbezahlt. Liegt der
Aktienkurs hingegen unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine festgelegte Anzahl von Aktien.
Chance:Anleger können mit einer Aktienanleihe- auch im Fall eines Seitwärtstrends der Aktie einen Gewinn erzielen.
Risiko:Notiert die Aktie am letzten Bewertungstag unterhalb des Basispreises, bekommen Anleger statt des Nominalbetrags eine festgelegte Zahl von Aktien.
Dies kann einen deutlichen Verlust bedeuten. Aktienanleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein
Verlust bis hin zum Totalverlust.
Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie
Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die
Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de
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Dominik Auricht befasst sich im Bereich Corporate & Investment Banking der UniCredit mit der strategischen Entwicklung von strukturierten Anlageprodukten unter der Marke HypoVereinsbank onemarkets: Zertifikate, Anleihen und Fonds. www.onemarkets.de
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