
Im Fokus: NYSE ARCA GOLD BUGS Index
Zu den Indexschwer-gewichten zählen Goldcorp., Barrick Gold und Newmont Mining. Sie steuern rund 44 Prozent zum Index bei.
Daten & Fakten:
Goldminen kamen in den vergangenen Jahren deutlich unter Druck. Hintergrund waren vor allem steigende Kosten für die Erschließung und Förderung des Edelmetalls. Die Krux dabei: Anleger trauten den veröffentlichten Daten nicht einmal und befürchteten, dass die tatsächlichen Kosten noch höher waren. So waren Gold-ETFs erste Wahl. Das führte Mitte 2011 dazu, dass sich die Entwicklung der Goldminenaktien vom Goldpreis abkoppelte und deutlich nachgab. Als der Goldpreis nach dem Rekordhoch im September 2011 von 1.921 Dollar pro Feinunze unter Druck kam, gaben Goldminen erneut kräftig nach.
Perspektiven:
Zahlreiche Minenbetreiber bemühen sich nun um Transparenz und schlüsseln ihre Kosten inzwischen besser auf. Das könnte mittelfristig wieder zu einem stärkeren Vertrauen seitens der Anleger führen. Darüber hinaus ist in den vergangenen Wochen ein deutlicher Rückgang des in Gold-ETFs investierten Kapitals zu beobachten. Ob ein Teil in Goldminen umgeschichtet wird, ist noch offen. Deutliches Aufholpotenzial haben Minengesellschaften. Mit einem KGV von teilweise unter sieben, laut Bloomberg, erscheinen die Aktien zudem attraktiv bewertet. Das gilt vor allem dann, wenn der Goldpreis sich auf diesem Niveau stabilisiert oder gar zulegt. Die Experten von UniCredit rechnen mittelfristig mit einem Anstieg auf 1.800 Dollar.
Risiko:
Setzt sich der Abwärtstrend bei Gold fort, könnten die Minenbetreiber weiter an Boden verlieren.
Der NYSE Arca Gold BUGS Index bildete von März 2009 bis Ende 2010 einen starken Aufwärtstrend. Anfang 2011 fand der Trend allerdings ein jähes Ende. Nach einem volatilen Seitwärtstrend im Jahr 2011 mündete das Aktienbarometer Anfang 2012 in einen Abwärstrendkanal (linker Chart).
Von September 2012 bis Mitte Februar 2013 verlor der Goldminenindex knapp ein Drittel des Werts. Dabei hatte auch die einstige Unterstützung bei rund 400 Punkten nicht lange gehalten. Aktuell notiert der Index am unteren Ende des Abwärtstrendkanals. Im Sommer 2012 startete der Index von dort aus eine technische Gegenbewegung. Wiederholt sich die Geschichte? Die jüngste Bodenbildung liefert zumindest ein erstes Indiz. Mit einem Anstieg auf 374 Punkte wäre der Gap vom vergangenen Donnerstag geschlossen und würde damit ein weiteres Kaufsignal liefern. Eine nachhaltige Trendwende zeigt sich daraus nicht. Bestätigt sich das Aufwärtsmomentum, hat der NYSE Arca Gold BUGS Index gute Chancen bis zur 61,8 % Retracementline bei 422 Punkten zu steigen.
Stand: 27.2.2013; 14:00 Uhr
Funktionsweise: Mini Future Bull zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen zählen der Basispreis und die Knock-out-Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt. Allerdings wird der Basispreis täglich und die Knock-out-Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren. Wird die Knock-out-Barriere der Mini Future Bull berührt oder überschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bull können Anleger auf einen Kursanstieg des Basiswerts spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bull steigt, wenn die Aktie steigt.
Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bull notieren meist nur bei wenigen Euro. Eine kleine Bewegung nach oben reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen.
Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Fällt der Basiswert drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock-out-Barriere berührt oder unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bull sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht.
Index-Zertifikat
Funktionsweise: Index-Zertifikate bewegen sich linear zum Index. Das bedeutet, dass die Wertpapiere die Entwicklung des Aktienbarometers abzüglich einer möglichen Managementgebühr nahezu 1:1 widerspiegeln.
Chance: Kurssteigerungen des Index bedeuten meist einen Gewinn für den Investor.
Risiko: Fällt der Kurs des Index, kann dies deutliche Verluste beim Anleger zur Folge haben. Bei Basiswerten, die in Fremdwährungen notieren, können Veränderungen des Wechselkurses zu Verlusten beim Zertifikat führen. Die Emittentin UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht. Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Im Falle einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.
Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie
Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die
Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de
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Dominik Auricht befasst sich im Bereich Corporate & Investment Banking der UniCredit mit der strategischen Entwicklung von strukturierten Anlageprodukten unter der Marke HypoVereinsbank onemarkets: Zertifikate, Anleihen und Fonds. www.onemarkets.de
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