26.11.2012 13:44
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100-Prozent-Gewinnchance mit Turbo-Long auf Lanxess

Ingmar Königshofen Kolumne

Ingmar Königshofen
Die Aktie des Spezialchemiekonzerns Lanxess könnte aus der „charttechnischen Pause“ der vergangenen Wochen in Kürze nach oben ausbrechen.
Fundamental scheint das Unternehmen jedenfalls gut aufgestellt. Um konjunkturelle Schwankungen noch besser abfedern zu können, will man die Präsenz in Asien und in Brasilien weiter ausbauen. Mit einem KGV13e von derzeit neun ist der Titel zudem nicht gerade als teuer zu bezeichnen.

Charttechnisch bildet das Papier seit dem Tief Anfang 2009 einen langfristigen Aufwärtstrend aus, der zuletzt im Juni erfolgreich verteidigt wurde. Im Anschluss zeigte sich zunächst eine Sommerrally, seit September ist allerdings eine ausgeprägte Konsolidierung zu beobachten. Dabei wurde mehrfach die Unterstützungszone um rund 59 Euro bestätigt.

Lanxess (Tageschart in Euro):

Sollte es dem Wert in Kürze gelingen, aus dieser Schiebezone zwischen rund 59 Euro und circa 67 Euro nach oben auszubrechen, würde sich ein klares Kaufsignal ergeben, dass dann weiteres Aufwärtspotenzial bis zunächst in die Region um etwa 75 Euro eröffnet. Mittelfristig halten wir in diesem Fall sogar eine ausgeprägte Aufwärtstendenz für denkbar, bei welcher dann auch Notierungen um etwa 90 Euro erreicht werden könnten. Nach unten hin sollte hingegen die Unterstützung bei etwa 59 Euro nicht mehr unterschritten werden, da sonst das aufgezeigte Hausse-Szenario hinfällig wird. Aus diesem Grund bietet sich knapp unterhalb dieser Unterstützungszone eine Absicherung für eine mittelfristig ausgerichtete Long-Position an.

Strategie

Im Hinblick auf eine mittelfristige Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bietet sich knapp unter dem aktuellen Kursniveau der Aufbau einer Long-Position an. Sollte es zu einem Ausbruch aus der aktuellen Konsolidierungsphase kommen, halten wir in den kommenden Wochen zunächst Notierungen bis rund 75 Euro für möglich, mittelfristig sind auch Preise um 90 Euro durchaus denkbar. Um das Risiko einzugrenzen, bietet sich in der Aktie ein Stoppkurs bei rund 58,90 Euro an.

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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