29.10.2012 13:46
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160% Chance mit DAX Mini Long

Ingmar Königshofen Kolumne

Ingmar Königshofen
Auch die hinter uns liegende Woche brachte erneut keine nachhaltige Entwicklung im Dax. Der Index Sackte temporär unter 7200 Zähler ab, kämpft aktuell mit dieser Unterstützung und bleibt somit weiterhin in der eingezeichneten Handelsspanne.
Es scheint, als sei der Leitindex der Deutschen Börse in Lauerstellung für eine große Trendbewegung. Doch die laufende Konsolidierung kann noch einige Tage andauern.

Auch der mittelfristige Aufwärtstrend ist weiterhin in Takt, so dass wir davon ausgehen, dass der DAX zunächst wieder die obere Widerstandslinie bei ca. 7.400 ansteuern sollte. Kommt es in der Folge zu einem Ausbruch auf ein neues Jahreshoch, so sollte der Kurs weiter in Richtung 8.000 Punkte im DAX laufen.
In dieser Woche stehen besonders am Donnerstag und Freitag wichtige US-Wirtschaftsdaten auf der Agenda, die für mögliche Impulse sorgen können. Die mit Abstand meistbeachteten Daten sind am Freitag die sogenannten Nonfarm Payrolls. Sie repräsentieren den großen US-Arbeitsmarktbericht und bieten naturgemäß ultrakurzfristige Tradingchancen mit antizyklischen Strategien, da die Märkte dann zunächst heftig ausschlagen, sich aber in beinahe 90% der Fälle wieder dem vorherigen Niveau annähern.

DAX (Tageschart):

Saisonales Bild

Darüber hinaus zeigen auch die saisonalen Pfeile gen Norden. Typischerweise zieht der DAX ab Ende Oktober deutlich an, wie unsere nachfolgende Graphik illustriert. Wer in der Vergangenheit die letzten Tage des Oktober für einen Einstieg in Long-Positionen nutzte und diese Ende November verkaufte, konnte im Durchschnitt Preissteigerungen von knapp drei Prozent mitnehmen. Was relativ wenig klingt, ist eine beträchtliche Spanne, da es sich um einen Durchschnittswert handelt. Das heißt, in einzelnen Jahren muss es binnen dieser Periode Preisrallyes von 10 Prozent und mehr gegeben haben.

DAX (Saisonalität):

Strategie

Mit einem Mini Future Long (WKN CT7EHX) können risikobereite Anleger, die von einem weiteren Anstieg der Aktie der Deutschen Post ausgehen, mit einem Hebel von 19,03 überproportional an der weiteren Aufwärtsbewegung teilhaben. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei aktuell knapp über 4%. Der Einstieg in diese Position bietet sich unter der Beachtung eines verlustbegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann unterhalb der im Chart dargestellten Unterstützungen bei 7.100 Punkten im Basiswert platziert werden. In einem positiven Marktumfeld könnte sich mittelfristig ein Aufwärtspotenzial bis 7.440 Punkten (Kurs Mini Long: 6,14 Euro; Kurschance: 64%) und später 8.000 Punkten (Kurs Mini Long: 9,73 Euro; Kurschance: 160%) ergeben.

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.
Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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Es gelten die AGB und die Datenschutzrechtlichen Hinweise auf www.boerse-daily.de.

Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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