15.02.2013 13:13
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198 Prozent p.a. in vier Wochen mit Telefonica

Ingmar Königshofen Kolumne

Ingmar Königshofen
Eine nur kurze Laufzeit von etwa vier Wochen und eine hohe Renditechance zeichnen derzeit einen Inline Optionsschein auf die Aktie der spanischen Telefonica aus.
Allerdings wollen wir keineswegs unerwähnt lassen, dass sich dieser Inliner definitiv nur für sehr risikofreudige Anleger eignet.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Telefonica mit Blick auf die Währungs-abwertung in Venezuela auf „Equal-weight“ mit einem Kursziel von 12,50 Euro belassen. Das Land tragesieben Prozent zum bereinigten operativen Ergebnis des Telekomkonzerns bei. Der mögliche negative Einfluss liege nach Einschätzung der Bank bei zwei Prozent, sei je-doch größtenteils bereits in der Bewertung berücksichtigt. Apropos Bewertung. Mit einem für 2014 geschätzten Gewinnvielfachen von 8,1 scheint die Aktie nicht zu teuer.

Barrieren bei 9,25 und 11,25 Euro

Der kurzfristige Chart zeigt eine horizontale Unterstützung bei 9,77 Euro. Nach oben hin findet sich ein horizontaler Widerstand bei 11,11 Euro. Der Inliner ist mit Barrieren bei 9,25 und bei 11,25 Euro ausgestattet. Bewertungstag ist der 15. März 2013. Heißt: Bleibt die Aktie bis einschließlich 15. März jederzeit innerhalb dieser Barrieren, erhält man am Auszahlungstag (22. März 2013) den Betrag von zehn Euro je Schein gutgeschrieben. Falls nicht, verfällt der Schein wertlos, sprich Totalverlust. Bitte beachten Sie dies unbedingt! Sollte die Aktie eben erwähnte Unterstützung oder eben erwähnten Widerstand unterschreiten, sollte man vorzeitig aus dem Schein aussteigen. Der Inline-Optionsschein notiert derzeit bei 8,48 - 8,68 Euro bei Scoach/Frankfurt.

Telefonica (Tageschart in Euro):

FAZIT

Bleibt Telefonica bis einschließlich 15. März innerhalb der beiden Barrieren, erzielt man eine Rendite von 15 Prozent bzw. 198 Prozent p.a. Bitte beachten Sie: Ob des Totalverlustrisikos und des daher hohen Risikoprofils eignet sich dieser Inline Optionsschein nur für sehr risikofreudige Anleger und nur für eher kleine Positionen.

















Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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