19.11.2012 14:26
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70% Gewinn mit Turbo-Put auf HeidelbergCement in den kommenden Wochen möglich

Ingmar Königshofen-Kolumne: 70% Gewinn mit Turbo-Put auf HeidelbergCement in den kommenden Wochen möglich | Nachricht | finanzen.net
Ingmar Königshofen Kolumne

Ingmar Königshofen

Der Baustoffproduzent erwirtschaftete im dritten Quartal...

... einen geringeren Gewinn, der Umsatz konnte allerdings gesteigert werden. Bereits im Vorfeld der am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen hat die Aktie aber den Rückwärtsgang eingelegt und konnte auch von den Unternehmensdaten nicht profitieren. Erst zum Wochenauftakt zeigt sich eine kleine Stabilisierung im Kurs. Dennoch ist der Titel aufgrund der Tendenz der vergangenen Tage aus technischer Sicht deutlich angeschlagen!

Im langfristigen Chartbild fällt zunächst der Mitte 2008 gestartete Abwärtstrend auf, der im Vorjahr und auch in den vergangenen Monaten bereits mehrfach getestet wurde. Zuletzt erfolgte ein Angriff auf diesen damit durchaus markanten Abwärtstrend im Zuge der kleinen Erholungstendenz Anfang des Monats. Das erneute Scheitern führt nun dazu, dass der Titel nach unten hin seine Unterstützungen absteckt. Mit der schwächeren Tendenz der vergangenen Woche wurde allerdings der erste Support verletzt, was auf eine Fortsetzung der Schwächephase hindeutet.

HeidelbergCement (Tageschart):

Mittelfristiger Aufwärtstrend unterschritten!

Seit dem Herbst des vergangenen Jahres zeigt sich im Chartbild ein mittelfristiger Aufwärtstrend. Mit der schwächeren Tendenz der letzten Tage wurde diese aktuell bei rund 40 Euro notierende Trendlinie klar unterschritten. Die freundliche Tendenz zum Wochenauftakt könnte daher nur noch einmal eine technische Gegenreaktion in Form einer so genannten "Pullback-Reaktion" darstellen, mit welcher Kurs noch einmal an die Ausbruchsstelle zurückkehrt um dort den nächsten Widerstand zu markieren.

Durch den Bruch des Aufwärtstrends ergibt sich nun weiteres Korrekturpotenzial, so dass eine Abschwächung bis auf das bisherige Jahrestief in der Region um etwa 32,50 Euro in den kommenden Wochen nicht überraschen sollte. Hält auch dieser Support nicht, rückt sogar das Tief des vergangenen Jahres bei etwa 24 Euro allmählich wieder ins Visier.

Strategie: Einstieg auf aktuellem Niveau

Um von einer Korrekturtendenz in den kommenden Wochen profitieren zu können, bietet sich der Kauf eines Turbo-Short-Zertifikats auf aktuellem Niveau an. Anleger, die von einer vollendeten Pullback-Reaktion ausgehen, können das Einstiegslimit in der Region um etwa 39,50 Euro in der Aktie platzieren, was einem Kurs des unten ausgewählten Scheins von 1,03 Euro entspricht. Sollte die Aktie in den kommenden Wochen zunächst auf das bisherige Jahrestief zurückfallen, ist mit dem genannten Turbo-Short-Zertifikat ein Gewinn von rund 70% möglich. Hält der dortige Support nicht und die Aktie gibt weiter bis auf das Tief des vergangenen Jahres nach, würde mit dem Schein sogar ein Gewinn von 150% möglich sein. Um das Risiko einzugrenzen, bietet sich für den Fall eines fehlerhaften Ausbruchs nach unten ein Stoppkurs in der Aktie bei rund 41,50 Euro an, was dem Kurs des genannten Scheins von 0,80 Euro entspricht.



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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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