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20.06.2013 09:56

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INGMAR KÖNIGSHOFEN-KOLUMNE

90-Prozent-Chance mit Volkswagen

Volkswagen vz zu myNews hinzufügen Was ist das?


Die Volkswagen AG ist weltweit einer der führenden Automobilhersteller und dabei der größte europäische Produzent.

Der Absatzmotor in China läuft, doch Europa steht auf der Bremse. Erlebt die VW-Vorzugsaktie auf kurze Sicht Verkäufe, ergibt sich mit einem Mini Future Short eine Kurschance von 90%.

Zwölf Marken gehören zum Wolfsburger Konzern: Volkswagen, Audi, Porsche, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Ducatti sowie VW Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Somit verfügt der Konzern über eine breite Produktpalette: vom praktischen Kleinwagen bis zum sportlichen Flitzer. Volkswagen feierte zuletzt 30 Mio. hergestellte Fahrzeuge vom Typ Golf. Obwohl für 2013 eher zurückhaltende Aussagen im Raum stehen, verkaufte der Konzern bis Mai sechs Prozent mehr Autos als im vergangenen Jahr. Ohne das Geschäft in China wären die Zahlen weniger erfreulich ausgefallen. Im wichtigsten Markt legte VW um 18,2 Prozent zu. Die Verkäufe in der Volksrepublik steuern ein Drittel zum Gesamtabsatz bei.

Bis zum doppelten Jahreshoch bei 187,40 Euro Ende Januar setzte die Aktie ihre Ende Juni letzten Jahres begonnene Rallye fort. Anschließend konsolidierten die Notierungen bis Mitte April auf das Jahrestief bei 136,60 Euro und den langfristigen Aufwärtstrend, der seit Ende 2009 besteht und aktuell um 141 Euro verläuft. Von dort aus gelang es der Aktie bis Mitte Mai allerdings nicht mehr, ein Zwischenhoch bei 174,90 Euro zu überwinden. Ein dadurch festgelegter Abwärtstrend befindet sich derzeit um 171 Euro. Ein erster Widerstand steht am Wochenhoch bei 164 Euro im Weg. Zudem befinden sich die Kurse durch den gestrigen Tagesverlust wieder unterhalb der momentan bei 161,35 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie.

Strategie

Mit einem Mini Future Short (WKN CF0EE8) können risikobereite Anleger, die von einer weiteren Abwärtstendenz der Volkswagen-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 6,26 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei aktuell 12,8%. Der Einstieg in diese Position bietet sich stets unter Beachtung eines Stoppkurses an. Er kann bewusst eng über der im Chart gezeigten Unterstützung bei 165,50 Euro im Basiswert platziert werden. In einem abgabebereiten Marktumfeld kann sich Abwärtspotenzial bis zum Jahrestief um 136 Euro (Kurschance 90%) ergeben. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Strategie beträgt 3,5 zu 1.

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes. Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss:

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group gestattet.

Es gelten die AGB und die Datenschutzrechtlichen Hinweise auf www.boerse-daily.de.

Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Kommentare zu diesem Artikel

Motzer schrieb:
20.06.2013 22:19:56

90% Chance? Gibt es Propheten, die wissen, wie die Zukunft aussieht? An Derivaten verdienen die Emittenten, also die Banken. Daher würde ich als Anleger lieber direkt in Aktien investieren und Kursschwankungen aussitzen.

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